Böse formuliert nimmt Adobe meine Bilder in Geiselhaft, und ich zahle ein monatliches Lösegeld.
Moin Mattes, da muss ich mal kurz einhaken
Was die Geiselhaft und Photoshop CC betrifft, das ist garnicht so, weder bei Adobe noch sonstwo.
Das erkläre ich jetzt mal, dann hört vielleicht dies Panik auf wenn man umsteigen will ...
Habe das grade mal ausprobiert, ein Foto mit mehreren Ebenen - in meinem Beispiel waren es 7 Ebenen - kann ich mit CS6 (Kaufversion) abspeichern in mehreren Formaten, z.B. als
*.PSD
*.TIFF
*.JPG
Das PSD-Format aus CS6 kann ich sogar in Photoshop 7 (Liquid Sky aus 2002) öffnen und habe alle Ebenen parat samt Änderungen, Bearbeitungen etc. und ebenso habe ich in der Freeware GIMP die Möglichkeit auf das PSD und eben dessen Ebenen zurückzugreifen, also auch da kann ich das Format importieren.
Das TIFF-Format aus CS6 kann ich in Photoshop 7 und auch anderen Programmen öffnen, auch in GIMP, und allen, die die Ebenen berücksichtigen, denn die sind auch im TIFF vorhanden.
Das JPG Format hat keine Ebenen und das wäre dann ein Endergebnis.
So ist die Geiselhaft bei Photoshop derart übersichtlich, denn eine alte Photoshop-Version evtl. gebraucht zu kaufen ist ebenso eine Lösung wie GIMP - damit ist die Geiselhaft garnicht so böse.
Selber habe ich Photoshop 7 aus 2002 hier mit meiner Lizenz und eine mal verschenkte Adobe-Version von CS2 und eben die aktuelle CS6-Kaufversion. Wenn ich nun irgendwann mal die CC abonniere verliere ich rein garnix - denn Gimp ist kostenlos und Altsoftware geht auch.
Was die Geiselhaft und Lightroom betrifft, man kann da Schlagworte eingeben, die werden bei mir sogar im Dateibrowser von Windows angezeigt. Wenn ich das Foto auf irgendeinen Fremdrechner schicke, der nichtmal LR hat, werden diese Schlagworte ebenfalls angezeigt. Lightroom macht einen Katalog - das ist im Prinzip ja nix anderes als eine Datenbank, die aus den Exif die Daten ausliest und in der Datenbank danach durchsuchbar macht. Auch hier gibt es zig Programme, die das genau so machen, das bedeutet - wenn man die ganze Dateistruktur, die LR6 anlegt, also beim Import Ordner erstellt, die schlicht und ergreifend das Datum als Namen haben, dann kann man diese Dateistruktur eins zu eins in jedes Datenbank-Foto-Programm importieren, da ist es völlig schnuppe ob man einen Katalog hat oder nicht.
Hinzu kommt die Möglichkeit sämtlichen RAW eine XMP-Datei anzuhängen in der die Bearbeitungsschritte von Camera-RAW gespeichert werden. Das Programm ACDsee kann übrigens die XMP-Entwicklungseinstellungen aus Lightroom verwerten, wie auch das Programm RAW-Therapee, auch da gibt es keinerlei Geiselhaft noch sonstwas

den die Alternativen sind vielfältig.
Anfangs, als Adobe dieses Mietmodell veröffentlicht hatte, bin ich ebenfalls in die Ketten gesprungen, fand das eine riesige Sauerei - eben weil viele erklären, dass es keine Alternativen gibt - und danach habe ich angefangen mich zu erkundigen wie es denn wirklich aussieht - heute bin ich entspannter dabei
