Fotofabrikator
Hat vergessen, wo er wohnt
- Mitglied seit
- 14 Mai 2006
- Beiträge
- 3,729
Hallo,
da die Frage immer wieder diskutiert wird und mich auch interessiert hat habe ich kurzerhand ein paar Bilder gemacht.
Zunächst die genaue Fragestellung:
Um einen engeren Bildwinkel bei Teleaufnahmen an der D800 zu erhalten kann man bei gleichem Objektiv entweder den DX-Modus wählen, eine FX-Aufnahme machen und von Hand beschneiden oder man benutzt einen TC14. Mein Ergebnis war mehr als erstaunlich und bedarf noch einer Klärung. Aber das seht ihr an den Bildern slebst gleich.
Hier noch der Versuchsaufbau und Bearbeitung.
Verwendet habe ich die D800 mit dem Nikon 2,8/70-200mm mit/ohne TC14EII. Die Kamera stand auf einem Manfrotto 055 mit FLM Centerball FT48. Also eine solide Grundlage. Alle Bilder wurde mit LiveView gemacht und auch so scharf gestellt. Da der Spiegel im LiveView bei der D800 oben bleibt war auch keine Verwacklung dadurch zu befürchten. Ausgelöst wurde mit Fernauslöser. Alle Bilder sind in RAW aufgenommen.
Die Bilder ohne TC14 sind mit ISO 200, 1/160s, Blende 5,6 bei 200mm gemacht.
Das Bild mit TC 14 ist mit ISO 200, 1/80s, Blende 8 bei 200mm + TC14, also 280mm gemacht.
Warum der Unterschied? Das Objektiv befindet sich bei beiden Konstellationen 2 Blenden unter der Maximalöffnung. Durch die etwas längere Belichtungszeit hat die Kombination mit TC14 also theoretisch eine etwas schlechtere Ausgangsbedingung.
Die Bilder habe ich bei meinen Standardeinstellungen belassen und nur beschnitten. Lediglich das Bild mit TC14 musste ich auf ca. 71% verkleinern um gleiche Ausgabegrößen zu erhalten. Dieses Bild habe ich minimal nachgeschärft um den Eindruck zu erhalten, viel ist es allerdings nicht.
Bild 1: D800 im DX-Modus
Bild 2: D800 im FX-Modus
Bild 3: D800 im FX-Modus + TC14
Das Ergebnis so eindeutig wie erstaunlich. Die Kombi mit TC14 gewinnt eindeutig. Erstaunlich ist das Ergebnis FX <-> DX. Eigentlich sollten diese Aufnahmen gleich sein, da im ersten Fall die Kamera beschneidet, im zweiten ich am Computer. Dennoch ist das DX-Bild mit Abstand das schlechteste. Warum? Ich habe bisher keine Erklärung. Es beweist aber, dass der DX-Modus etwas anderes produziert als ein Ausschnitt desselben FX-Bildes das lediglich stärker beschnitten ist.
Da das Ergebnis so gar nicht logisch ist habe ich die Versuchsreihe wiederholt um einen Bedienungsfehler auszuschließen. Das Ergebnis ist dasselbe!
Für die Praxis bedeutet es auf jeden Fall, dass zumindest bei meiner Objektivkonstelleation ein Konverter dem FX-Crop vorzuziehen ist und ein FX-Crop wesentlich besser ist als ein Bild im DX-Modus. Die Modi 5:4 und 1,2 habe ich nicht getestet. 5:4 habe ich aber schon verwendet und so ein eklatanter Unterschied wie bei DX ist mir bisher nicht aufgefallen.
da die Frage immer wieder diskutiert wird und mich auch interessiert hat habe ich kurzerhand ein paar Bilder gemacht.
Zunächst die genaue Fragestellung:
Um einen engeren Bildwinkel bei Teleaufnahmen an der D800 zu erhalten kann man bei gleichem Objektiv entweder den DX-Modus wählen, eine FX-Aufnahme machen und von Hand beschneiden oder man benutzt einen TC14. Mein Ergebnis war mehr als erstaunlich und bedarf noch einer Klärung. Aber das seht ihr an den Bildern slebst gleich.
Hier noch der Versuchsaufbau und Bearbeitung.
Verwendet habe ich die D800 mit dem Nikon 2,8/70-200mm mit/ohne TC14EII. Die Kamera stand auf einem Manfrotto 055 mit FLM Centerball FT48. Also eine solide Grundlage. Alle Bilder wurde mit LiveView gemacht und auch so scharf gestellt. Da der Spiegel im LiveView bei der D800 oben bleibt war auch keine Verwacklung dadurch zu befürchten. Ausgelöst wurde mit Fernauslöser. Alle Bilder sind in RAW aufgenommen.
Die Bilder ohne TC14 sind mit ISO 200, 1/160s, Blende 5,6 bei 200mm gemacht.
Das Bild mit TC 14 ist mit ISO 200, 1/80s, Blende 8 bei 200mm + TC14, also 280mm gemacht.
Warum der Unterschied? Das Objektiv befindet sich bei beiden Konstellationen 2 Blenden unter der Maximalöffnung. Durch die etwas längere Belichtungszeit hat die Kombination mit TC14 also theoretisch eine etwas schlechtere Ausgangsbedingung.
Die Bilder habe ich bei meinen Standardeinstellungen belassen und nur beschnitten. Lediglich das Bild mit TC14 musste ich auf ca. 71% verkleinern um gleiche Ausgabegrößen zu erhalten. Dieses Bild habe ich minimal nachgeschärft um den Eindruck zu erhalten, viel ist es allerdings nicht.
Bild 1: D800 im DX-Modus
Bild 2: D800 im FX-Modus
Bild 3: D800 im FX-Modus + TC14
Das Ergebnis so eindeutig wie erstaunlich. Die Kombi mit TC14 gewinnt eindeutig. Erstaunlich ist das Ergebnis FX <-> DX. Eigentlich sollten diese Aufnahmen gleich sein, da im ersten Fall die Kamera beschneidet, im zweiten ich am Computer. Dennoch ist das DX-Bild mit Abstand das schlechteste. Warum? Ich habe bisher keine Erklärung. Es beweist aber, dass der DX-Modus etwas anderes produziert als ein Ausschnitt desselben FX-Bildes das lediglich stärker beschnitten ist.
Da das Ergebnis so gar nicht logisch ist habe ich die Versuchsreihe wiederholt um einen Bedienungsfehler auszuschließen. Das Ergebnis ist dasselbe!
Für die Praxis bedeutet es auf jeden Fall, dass zumindest bei meiner Objektivkonstelleation ein Konverter dem FX-Crop vorzuziehen ist und ein FX-Crop wesentlich besser ist als ein Bild im DX-Modus. Die Modi 5:4 und 1,2 habe ich nicht getestet. 5:4 habe ich aber schon verwendet und so ein eklatanter Unterschied wie bei DX ist mir bisher nicht aufgefallen.












