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Erfahrungsberichte mit der M8 II

Hallo Nils,

das ist ja erschreckend
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aufgrund Deiner Enthüllung habe ich heute mein Nocti sofort weggeworfen
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, denn sowas kann und werde ich auf keinen Fall verkaufen
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LGaBN, Monti
 
Hallo Nils,

ich sah deinen Beitrag aus der Ferne (Twente, Nl) und war völlig entrüstet
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, dass du mein geliebtes Objektiv gerade schlecht gemacht hast und habe versucht, mich sofort einzuloggen, um das Nocti zu verteidigen
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. Dann musste ich erkennen, dass dahinter ein typischer Nils-Joke steckt
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. Das hätte ich mir ja denken können
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. Morgen werde ich wieder im Westerwald sein.

Gruß von Jochen
 
Hallo Annelies, Arnaud, Nils und Monti,

mir ging es grad genauso wie Annelies.
rofl.gif


Wenn man das Nocti benutzt, muß einem natürlich klar sein, daß es die Physik nicht überlisten kann. Bei volloffener Blende kann man keine Wunder hinsichtlich der Schärfe erwarten, auch bei Blende 1.4 ist schon das alte Summilux und erst recht das neue ASPH überlegen. Ab Blende 2 ist auch das Summicron besser, ab Blende 4 und 5.6 nehmen sich dann alle nicht mehr allzuviel.
Allerdings ist das Noctilux ja auch speziell für kritische Lichtverhältnisse gerechnet, wo dann u.U. bei noch schärferen Objektiven andere Abbildungsfehler stärker, wie z.B. Komafehler auftreten.
Das Noctilux ist einfach ein spezielles Objektiv für spezielle Aufgabenbereiche und hätte, wie ich finde Nils, die Schärfe auf Deinem Bild verdient gehabt.

VG, Arne
 
Hallo Arne,

Ihr habt es gemerkt. Und natürlich hat das Noctilux Schärfe verdient...
Zum Glück kann man mit meiner Scannersoftware bei relativ dicken Dias die Schärfeebene wahlweise nach vorn und hinten schieben. Hier nun ein neuer Scan:

30854.jpg



Gruß
Nils
 
Hallo Nils,

oh weia! Wie dick sind denn Deine Dias??
Gruß aus Freising
Hans
 
Hallo Nils,

jetzt verblüffst Du mich echt, wußte gar nicht, daß auf Diamaterial dreidimensional abgebildert wird.
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Aber der etwas andere Schnitt hat Dich verraten.


VG, Arne
 
Hallo Arne und Nils,

oder die Bildnummer!
Gruß aus Freising
Hans
 
*loool*

Bei Nils ist der PC kaputt und zeigt das ganze Jahr lang den 1. April an.
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LG
Martina
 
Das ist ein echter Nils *ggg*
Loollende gruesse aus dem Osten
Wolfgang
 
Hallo allerseits!

Erst einmal vielen Dank an alle, die hier über ihre Erfahrungen berichtet haben. Bei meiner Kaufentscheidung hat das sehr geholfen. In den letzen 5-6 Jahren habe ich nur noch digital fotografiert (erst mit Nikon, dann mit Canon), seit letztem Samstag bin ich begeisterter Besitzer einer M8. Endlich kann ich wieder meine schönen alten Objektive benutzen und muß nicht immer und überall meine schwere Canon-Ausrüstung mit mir herumschleppen.

Erste Tests mit den alten Objektiven ergaben, dass sie abgeblendet sehr gute bis sensationelle Ergebniss bringen (verglichen mit meinen Canon-Zooms), bei offener Blende hat mich allerdings nur mein 90er Tele-Elmarit überzeugt. Beim 35er Summicron fällt die Schärfe zu den Rändern hin drastisch ab. Das 50er Summicron und das 135er Elmarit (Canada, mit Sucher-Brille) sind einfach nur völlig unscharf.

Lassen sich diese Unschärfen allein durch die Codierung beseitigen? Das könnte ich ja nach Euren Beiträgen zum Thema selbst versuchen. Oder müssen meine alten Schätzchen aus den 80ern auf jeden Fall ins Werk? Dass die 35er ohne Codierung bei offener Blende kaum zu gebrauchen sind, habe ich schon gelesen. Aber wie steht's mit den anderen Objektiven?

Bin für jeden Hinweis dankbar.

Viele Grüße
Michael

PS: Sehr gute Erfahrungen habe ich übrigens in der Praxis schon mit dem 15er von Voigtländer gemacht. Zur Zeit mein Lieblingsobjektiv.
 
Halo Michael,

herzlichen Glückwunsch zum Kauf – sieht ja nicht so aus, als würdest Du es bereuen ;-)

Ich habe selbst an der M8 ältere Objektive aus den 80er Jahren und kann Dir sagen, dass Du Dich damit nicht zufrieden geben musst.

ABER: kleine Dejustagen in Kamera oder Objektiv machen sich bei der M8 durch die „Dünnheit“ des Sensors gegenüber dem Film stärker bemerkbar, so dass ein leicht dejustiertes Objektiv zwar gute Ergebnisse mit Filmen, nicht jedoch mit einem Sensor liefert. Es kann aber auch an der Kamera liegen.

Leica hat derzeit noch Probleme, die Toleranzen bei der Fertigung diesen Anforderungen anzupassen. Ich musste meine Kamera 2 mal einschicken (sie wurde dann getauscht), bis ich optimale Ergebnisse hatte. Obendrein muss mein neu gekauftes 75er auch nach-justiert werden. Und ich bin nicht der einzige, in den verschiedenen Foren ist darüber viel nachzulesen.

Mein Tipp zur Eingrenzung des Fehlers:

(1) Sei sicher, dass es nicht daran liegt, dass Du vielleicht eine Dioptrienlinse benötigst oder schräg durch den Sucher schaust. Wenn Du mit Deinem 90er REPRODUZIERBAR scharfe Ergebnisse erhältst, kannst Du diesen Punkt abhaken.

(2) Mache mit Stativ und bei offener Blende und einem Aufnahmeabstand von 1 m eine Aufnahmeserie mit Fokus-Bracketing. D.h. Du stellst die erste Aufnahme nach dem E-Messer scharf und variierst die Schärfeeinstellung in beide Richtungen um kleine Beträge. Analysiere die Ergebnisse und stelle fest, ob eine der Aufnahmen scharf ist.

(3) Wiederhole diesen Test mit einer mittleren Entfernung von ca.3 m und einer weiteren von ca. 50 m.

(4) Wiederhole den Test mit den anderen Objektiven.


Die so gewonnenen Ergebnisse müssten beim Einkreisen des Fehlers weiterhelfen:

(a) Tritt die Unschärfe nur bei bestimmten Entfernungen aber mehreren Objektiven auf, ist vermutlich der E-Messer dejustiert.

(b) Tritt sie über alle Entfernungen und Objektiven auf, außer beim 90er, so sind entweder die Objektive nicht optimal justiert oder Kamara ist dejustiert und gleichzeitig das 90er ;-)


Ich wünsche Dir viel Glück beim weiteren Probieren.

Gruss vom Holger
 
Hallo Holger!

Besten Dank für die ausführlichen Informationen. Meine Dioptrienlinse sitzt immer auf der Nase, und schräg geguckt habe ich auch nicht, da ich entspannt hinter meinem Stativ sitzen konnte. Ich werde mich also an eine neue, längere Testreihe machen.

Ein Essener Händler hat mir gerade die Sucherlupe wärmstens empfohlen, um eigene Ungenauigkeiten zu minimieren. Hab' sie gerade (in Hong Kong) bestellt.

Nach Abschluß meiner Tests werde ich kurz berichten.

Übrigens wollte ich gar nicht so anonym in diesem Forum auftreten. Beim Registrieren habe ich nur kein Feld gesehen, wo der Nachname eizutragen gewesen wäre.

Viele Grüße
Michael
 
Liebe M8ler, hat jemand Erfahrung mit der beta-Version von "Capture One 4" (Englisch)? - Bei mir läuft's nicht. - Es grüßt Joachim
 
Hallo Joachim,

Capture One 4 ist ziemlich Leistungs-/Speicherhungrig. Ohne schnellen Prozessor und min. 1GB Arbeitsspeicher gibt es Probleme.

Hab's selbst installiert und helfe gern weiter.

VG, Arne
 
Hallo Arne,
ich möchte mir einen neuen PC oder auch Mac kaufen. Wie schnell sollte denn der Prozessor sein für Capture One 4? Wie groß sollte deiner Meinung nach mindestens der Bildschirm sein?
Gruß Dietmar
 
Hallo,

werde mich nicht zum PC äußern (das tut ein begeisterter Apfelfreund nur unter körperlichen Schmerzen) - die Prozessorgeschwindigkeit spielt meinen Erfahrungen beim Mac nicht die Rolle wie beim PC - beim OSX läuft ein Unix-Derivat (sowas wie BSD) drunter, das liebt Speicher über alles, kann den aber auch organisieren.

Zum Bildschirm schon eher: Klar, je größer, je besser, aber: Ich habe einen 22.2" TFT aus China und kein billiges, der ist für alles Klasse, außer man möchte 'echte' Farben & Kontraste.

Mein Rat: so groß man sich ein richtig gutes Panel leisten will/kann, ich liebäugle mit einem 20" EIZO, der ist mir lieber als alles andere.
Aber wenn du eh auf eine Mac spekulierst (das paß auch am ehsten zum Leica-Feeling) - dann schau nach einem Paket (neudeutsch 'bundle') mit dem 23" Apple Cinema ;o)
tschau

Tilman

(der beruflich mit den edel24"-Displays von Dell, HP & Fujitzu arbeiten muß & dabei ganzschön leidet)
 
Hallo Dietmar und Tilman,

Capture One 4 ist aktuell ja noch eine Beta, also kann man jetzt noch nicht viel über nötige Prozessorgeschwindigkeit und Speicher sagen.
Adobe Lightroom lief z.B. in der ersten kostenlosen Vorabversion sehr träge und hat dann stetig zugelegt.

An Prozessorgeschwindigkeit sollte ein 1,8GHz Core Duo reichen, sowohl bei PC als auch Mac, bei Speicher geht ein Trend zu 2GB, um auf einem PC mit Windows Vista flüssig arbeiten zu können.
Beim Mac wird es unter OSX Leopard vermutlich ähnlich sein, zumal ich die Aussage von Tilman, daß es beim Mac weniger auf die Prozessor-Geschwindindigkeit weniger ankommt, so nicht stehen lassen kann. Bei Apples RAW-Konverter Aperture geht mit Prozessoren der Vor-Intel Zeit so gut wie gar nix.

Beim Bildschirm kommt es weniger auf die Größe als auf die Auflösung an. Mindestens 1680x1050 ist empfehlenwert, damit du Platz genug für Bild und Werkzeuge in der EBV hast.
Ich selbst habe einen 22" Samsung, der korrekt eingestellt sehr brauchbare Ergebinsse liefert und für etwas über 300€ zu haben ist.

Bei Apple würde ich zum neuen iMac raten, da ist ein sehr feines Display gleich mit eingebaut.

VG, Arne
 
Hallo Tilmann und Arne,
ich denke auch das der neue iMac 20" in der Grundversion mit 2GB Ram
eine sehr gute Ergänzung zu meinem Notebook darstellt und somit auch noch ein paar Euronen für Leica übrig bleiben. Denn nach dem Kauf der M8 stellen sich plötzlich und unerwartet viele Wünsche ein.
Gruß Dietmar
 
Hallo Zusammen

Vorsicht: Es gibt gewisse Hinweise, dass Apple bei den 20' einen nicht Apple-typischen Spar-Kurs auf der Jagt nach Windows-Anwendern fährt und dabei die klassischen Anwender erschreckt:
http://www.mactechnews.de/index.php?id=17747
Habe selbst über den attraktiven 20' nachgedacht, bin aber jetzt zurückhaltend...
24' soll ok sein.

Arbeite ansonsten seit 20 Jahren praktisch nur mit Macs und bin hochzufrieden. Cinema Display geht in Ordnung, Eizo Color Grafic ist im Detail noch besser. RAM: 2GB sind besser als 1GB, auch beim Mac.
Grüsse

Till
 
Hallo Till,
herzlichen Dank für den Tipp.
Mir erscheint die Vorgehensweise von Apple aber recht ungewöhnlich.
Aber man hat ja schon Pferde vor der Apotheke gesehen...
Gruß Dietmar
 
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