Hallo Salut & Plata,
klar ist der Unterschied den Du nennst enorm und nicht allein durch die Steuer zu erklären, dennoch halte ich Deine Ausführungen für etwas undifferenziert und "leicht gemacht":
1. Der Preis der K-5 war sicherlich gerechtfertigt, vergleichen sollte man nicht mit den Preisen in Übersee (hast Du das auch mal für Nikon &Co getan?), sondern mit vergleichbaren Produkten zur Markteinführung, am heimischen Markt. Und innerhalb des deutschen DSLR-Marktes bot die K-5 ein ziemlich gutes Preis-Leistungsverhältnis
2. Mit welchem Dollar-Euro-Kurs hast Du umgerechnet, dem von heute oder dem von vor 2 Jahren? Ist auch egal, hättest Du die Kamera drüben gekauft, wärst Du mit Einfuhr-Umsatzsteuer und Zoll vermutlich über dem hiesigen Preis ausgestiegen (legale Einfuhr vorausgesetzt).
3. Die Steuer muss im Gesamtzusammenhang auch nochmal angeführt werden: US-Preise sind immer netto. Inkl U'St ergeben sich also schon € 1.071,-. Wenn Du zu den Lohn-, Krankenversicherungs und Sozialversicherungs-Bedingungen wie drüben arbeiten möchtest bitte, ich würde dafür nicht aufstehen

Etwas provokant formuliert, aber ich schrieb an anderer Stelle schonmal was über die Kostenstruktur bei uns. Die Lohn- und Lohnnebenkosten gestalten sich bei uns ganz anders als "drüben" ich bin für meinen Teil echt froh, krankenversichert zu sein. Gut, ein gewisser Teil bleibt sicher übrig, den die K-5 hier effektiv teurer war, aber da muss man aus Unternehmersicht auch die Kaufkraft sehen und die.ist bei uns sicher deutlich größer, als in vielen anderen Ländern
Kurz: ein Unterschied wird da gewesen.sein, aber bei weitem nicht so dramatisch, wie von dir dargestellt...
Den Preis für das Update finde ich durchaus angemessen, schließlich hatte.man ganz andere Entwicklungskosten als bei der Ur-K-5... Und wir können bei Kaufentscheidungen in alter Manier weiterhin unseren Leitspruch zur K-5 auf die II übertragen: "mehr Kamera für das Geld gibt's nicht"
Gruß Jan