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R7 immernoch topaktuell

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G

Guest

Einfach mal, um das R7 Forum zu eroeffnen.

Ich habe seit ca. 6 Jahren eine R7. Zwischendurch bin ich immer mal wieder mental Untreu und denke an einen Tausch gegen eine Nikon oder Canon. Jedoch, jedes mal wenn ich dann eine Nikon oder Canon auf deren wirklich fuer mich wichtigen Eigenschaften untersuche, kann ich keinen Grund zum Wechseln finden. Autofokus - brauche ich nicht. High Eye Point – komme noch mit dem Dioptrin-Ausgleich klar. Matrix-Messung – nett fuer denjenigen der nur draufhalten will. 6-8 Bilder pro Sekunde – hab ich mir schon immer gewuenscht :-)

Zwischendurch hatte ich zusaetzlich eine R-E. Die hat wirklich genervt, weil die R7 DX-code Erkennung hat.

Trotz aller Test und schnuckeligen Features, das Foto wird noch immer durch die Linse gemacht. Wenn ich da in die einschlaegige Fachpresse schaue, schneidet Leica und Carl Zeiss hier noch immer am besten ab – obwohl ohne Autofokus. Eine Zeit lang erschien es mir, wurde die Autofokustechnik hoeher als die Abbildungsleistung bewertet. Naja, wie man die Prioritaet eben so setzt, wenn man Leser befriedigen muss und nicht mehr dem Kerngeschaeft folgt.

Ich mache grundsaetzlich nur Dias; von daher eruebrigt sich auch der digitale Seitensprung – zumindest bis vergleichbare Qualitaet auch in Beamern zu einem vergleichbaren Preis verfuegbar ist (also in 5-7 Jahren). Was ja nur zu gern bei der Kostenbetrachtung vergessen wird, ist ja alle 2 Jahre ein neuer PC um die „Diaschau“ zusammenzusetzen. Also, es wird noch sehr lange dauern, bis Dias wirklich abgeloest sind.

Trotz aller gelegentlicher Zweifel, wenn ich die R7 dann wieder in der Hand halte, bin ich immer wieder ueberzeugt. Klares und einfaches Konzept, sehr gut ausbalanciert, sehr gute Qualitaet. Ein prefessionelles Werkzeug eben.
 
Hallo Uwe,

meine Frau hat von Nikon (F3, F4) auf Leica R (R5, R7) gewechselt (ich selbst habe ein Leica-M-System). Sie hat es nie bereut. Wir haben den Eindruck, dass ihre Fotos besser (schärfer) geworden sind. Dieser Eindruck kann natürlich zum Teil auch dadurch begründet sein, dass meine Frau inzwischen auch besser fotografiert als in der Vergangenheit. Tests haben wir nie gemacht. Jedenfalls würden wir nicht wieder auf Nikon zurückwechseln.

Gruß Jochen
 
Hallo Jochen und Uwe,

Eure Beiträge sprechen mir aus der Seele. Habe mir die R 7 1998 als langgehegten Wunsch erfüllt und habe es nie bereut. Lediglich in den letzten Monaten hatte ich eine ernsthafte Sinnkrise: wenn man im Fotogeschäft die Nikon F 100 mit einem guten Objektiv in die Hand nimmt und den rasanten Autofokus erlebt, kann man schon vom Glauben abfallen. So wollte ich z.B. im letzten Sommerurlaub meine Tochter in einer düsteren Reithalle auf dem Pferd fotografieren (mit 2,8/135 Elmarit). Wenn sie auf mich zuritt, habe ich sie in die Schärfe hineinlaufen lassen. Ergebnis: von 10 Fotos war gerade mal 1 halbwegs scharf! Da kann man verzweifeln!.

Auf der anderen Seite muß man sich nur die Pressefotos aus den 50igern und 60igern anschauen, die teilweise mit zweiäugigen Rolleiflexen gemacht wurden, und man weiß genau, daß man eigentlich nichts versäumt. Einen Motor habe ich noch nie vermißt. Meinen Winder benutze ich im Jahr höchstens einmal.

Da die modernen Diafilme (Fuji Provia 100!!!) zusehends schärfer werden, nehme ich mir das Recht heraus, meine R 7 wie eine Mittelformatkamera zu sehen, bei der man sich eben Zeit für ein gelungenes Bild nehmen muß.

Die Bildqualität ist eben atemberaubend und sogar bei den Japan-Linsen (bis auf das 28-70)hervorragend. Zum Abschluß: Hatte sowohl die R 8 als auch die M 7 testweise zur Verfügung: Die R 8 ist für mich kein Thema, die R 7 ist für mich die letzte "echte" R-Kamera; die M 7 hat mich überwältigt, wird aber eine heimliche Liebe bleiben.

Matthias H&e
 
Matthias,

kann Dir nur bepflichten bzgl. der Japan-Linsen. Das 28-70 ist wirklich eine Qual.

Ich habe mir das 35-70 (67 mm Filter)zugelegt, nachdem ich durch 28-70er durchgeschaut habe - also schon beim "Trockenschwimmen" fiel mir die bessere Qualitaet des 35-70 auf. Auch das neue
4/35-70 hat mich nicht so ganz ueberzeugt.

Da sind unterschiede wie Tag und Nacht.

Ich koennte mir denken, dass Leica dies auch erkannt hat und aufgrund der eigenen qualitativen Ansprueche nicht am 28-70er oder 24-85er Rennen teilgenommen hat. Die Abbildungsleistung nimmt gerade im Weitwinkelbereich bei zu grossem Zoombereich sehr stark ab. Da haben mich auch die hochgeoeffneten Objektive von den anderen Fraktionen nicht ueberzeugt. Lieber ein engerer Zoom Bereich und ein Objektiv mehr zu schleppen als schlechte Dias.

Wenn Deine manuelle Tiefenschaerfefalle nicht funktionierte, wie waren denn die Fotos sonst - sowieso zu dunkel, oder? Sonst haettest Du ja mit mehr Tiefenschaerfe arbeiten koennen. Oder handelte es sich ggf. um Bewegungsunschaerfe.

Dunkle Halle, 2.8/135 --> Mindestzeit fuer verwacklungsfreie Aufnahme 250stel. Drunter hast Du eine Mischung von Bewegungs- und Verwacklungsunschaerfe.
 
Jochen,

gign mir aehnlich. Ich hatte vorher eine Nikon 801. Als ich die ersten Dias mit der R7 gesehen habe war ich vom Donner geruehrt. Da ist schon ein Quantensprung.

Noch deutlicher wird es, wenn Du beide Kameras nebeneinander auf ein Stativ setzt. Dann wird die Leica nochmals besser. Habe auch schon entsprechende Aussagen bzgl. der Nikon F5 gegen die R8 in anderen Foren gelesen.
 
Auch ich habe seit 1998 eine R 7. Mit einem Stativ und der Spiegelvorauslösung läßt sich die Abbildungsqualität noch steigern!
Als Diafilm verwende ich den Kodak Elitechrome 100 Extracolour. Ich habe mir eine sehr kompakte Objektivausrüstung zugelegt: 2,8/28mm; 2,0/50mm; Extender 2x dann als 4,0/100mm. Damit kann ich alle Bereiche gut erfassen. Meistens messe ich im manuellen Modus, weniger mit Zeitautomatik (selktiv). Als Diarahmen verwende ich WESS Spannrahmen.
 
Hallo,

als Umsteiger von Nikon auf Leica, kann ich aus jetziger Sicht den Beiträgen beipflichten. Die Abbildung und Schärfe ist einfach gut.

Ich hatte eine F3, F5, F4, F90x, F100 mit entsprechend den hochwerigen Objektiven wie z.B. AFs 28-70, VR 80-400, 1.8 80 etc. Die Bodys hatte ich nicht alle paralell.
Wenn ich z.B. bei Motorsportveranstaltungen war hatte ich meistens nach kurzer Zeit von Autofocus auf manuell umgeschaltet, da der Autofokus nicht da gemacht hat was ich wollte.
Irgendwie hat es manuell besser funktioniert.
Daher mein Entschluss auf Leica zu wechseln.
Und Komisch diese 3 D Matrixmessung kann es bei meiner Nutzung auch nicht besser als die Leica.

Gruß Fiete
 
Ich habe schon oben berichtet, dass meine Frau eine R7 besitzt. Sie liebt diese Kamera sehr. Ich habe mit ihr schon häufiger darüber diskutiert, ob für sie nicht eine R8 oder R9 besser wäre. Aber sie hält an ihrer R7 fest, da sie deutlich leichter ist als die R8/9, was ihr als Frau besonders wichtig erscheint.

Gruß J.
 
Ich besitze meine R7 seit 2 1/2 Jahren und bin vollauf mit ihr zufrieden. Sie besticht meiner Meinung nach immernoch durch ihr zeitloses Äusseres und die sehr übersichtliche Benutzerführung.
Doch habe ich durch einen Besuch bei einem Leica-Fachhändler letzte Woche meinen neuen Traum entdeckt: die M7 (siehe M7-Beiträge).

Gruß
Robert
 
Hallo Leica-Freunde, ich bin auch so einer, der die R7 (seit 8 Jahren) sehr schätzt. Sie ist handlich und sehr funktional. Die Belichtungssteuerung (bin Dia-Fotograf) ist ausgezeichnet. Bei schwierigen Motiven mache ich eine Belichtungsreihe mit 1/2 Zeit-/Blendenschritten zur Kontrolle. Ist meist unnötig . . . Ich habe die Gitterscheibe drin und nutze sie neben einer R9 vor allem für Architektur- und Landschafts-Fotos mit dem PC-Super-Angulon. Als Brillenträger bin ich mit dem R7-Sucher zufrieden. So viel besser finde ich den von R8/9 nicht. Gegenüber der R9 stört mich an der R7 nur die umständliche Spiegelvorauslösung. So, ich will es nicht so lang machen . . . Es grüßt Joachim Pollmar
 
Hallo Joachim,

herzlich willkommen bei uns im Forum. Endlich mal einer mit einem ähnlichen Vornamen wie meiner.

Ich finde auch beide Kameras, R7 und R9, sehr gut. Die R9 hat aber einen (gegenwärtig noch nicht nutzbaren) Vorteil, dass sie die digitale Rückwand aufnehmen kann. Ich finde schon, dass die R9 besser in der Hand liegt, wodurch man den Gewichtsunterschied zur leichteren R7 nicht merkt.

Gruß Jochen
 
Die R7 gehörte zu meiner Ausrüstung, die mir gestohlen wurde.
Als Ersatz kam dann die R8 mit dem hellen Großsucher, der tollen Blitzzeit, dem digitalen Blitzadapter und der mechanischen Filmeinlegeautomatik... Aber die Größe des Gehäuses passte irgendwie nicht zur kleinen Filmpatrone ;-)
Als kleinere und für meinen Geschmack elegantere Kamera hätte die R7 es verdient, weitergebaut zu werden!! Mit dem shiftbaren digitalen Programm ist sie für mich immer noch noch auf der Höhe der Zeit.
(Wetten wir, dass nach der Aufgabe der R6.2 bald eine R10.4 kommt: Mechanisch mit 4000stel Sekunde und TTL-Abgleich??)


Lieber Matthias,
*Dunkle Halle, 2.8/135* Ich stimme Uwe zu, dass dann wohl eine *Mischung von Bewegungs- und Verwacklungsunschaerfe* vorgelegen haben könnte.

Dieselbe Situation war der Grund für meinen (kurzen!) Ausflug zu CANON 50E mit (ich glaube) 70-300 mit Bildstabilisator. Der Autofocus konnte sich schwer entscheiden oder war zu langsam oder der hineinragende Pferdekopf führte zum Umsteuern etc. pp. - ich habe dann auf Manuell geschaltet. Brillanz und Schärfe waren ohnehin nicht das Gewohnte... Das 22-50mm Objetiv hatte übrigens eine interessante Spannweite.

Lieber Uwe:
Das "alte" 35-70mm war wohl eine optimierte Konstruktion. In der WW-Stellung und geöffnet wird offensichtlich eine Hilfsblende eingeschoben, sonst wäre es vermutlich eine gleitende Lichtstärke mit 2,8-3,5/35-70!

Leitz ließ für die "Made in Germany"-Version 67E die Gläser liefern und wählte dann nach eigener QC aus. Meine beiden Exemplare zeigten aber im direkten Vergleich keine Unterschiede.

Im Moment schaue ich der Entwicklung aus der Ferne zu, da ich mich auf M konzentriert habe. (Mit viel Spaß habe ich das kompakte 3,5/35-70 an der M verwendet - sieht gut aus!)

Grüße aus dem frühlingshaften Berlin!
Giselher
 
R8 mech. Filmeinlegemechanik. Es ist doch immer wieder bezeichnend, daß Fortschritt auch zurückblicken heißt. Eine solche Filmeinlegemechanik hatte bereits meine Canon FTb QL von 1975.

Gruß
dd
 
Hallo Detlev,

das ist bei Leica eigentlich eher eine der positiven Eigenschaften, dass sie manchmal etwas länger brauchen, bis sie etwas Neues machen. Dafür machen sie es dann auch oft recht gut.
Das reden wir uns hier alle täglich ein. Und dabei soll es auch bleiben. ;-)
Dafür machen sie auch immer noch mechanische Sucherkameras, das macht Canon wahrscheinlich auch seit 1975 nicht mehr. Was schlussendlich die bessere Firmenpolitik ist sei dahingestellt. Von einem kannst Du hier aber grundsätzlich ausgehen: fast alle hier mögen ihre Leicas sosehr, dass sie ihnen derartige Kleinigkeiten gerne nachsehen.

ein Gruss, Oliver
 
Hallo Oliver,

seh ich genauso. Deshalb habe ich Canon 1991 ade gesagt und mir eine neue R6 gekauft. Ich bin eigentlich immer für das Kompromisslose, nur leider konnte ich mir 1975 das noch nicht leisten. Ich weiß noch genau, als ich damals vor dem Fotogeschäft Lambertin in Köln stand, und mir die Nase am Fenster plattgedrückt habe beim Anblick der SL2. da stand irgendwas im Bereich von 2.500 DM dran, ( für das Gehäuse ). Ich bin dann rein gegangen und hab mir die Canon FTb für 597 DM incl. Objektiv und Blitzgerät geholt. Die Quittung hab ich heute noch.

Aber die Zeiten ändern sich eben, und das ist gut so.

Gruß
detty
 
Hallo Detty,

ein typischer Fall. Ich denke, bei uns allen stand die platte Nase am Anfang.
Hast Du die R6 noch ? Ich arbeite meistens mit ihr, sie ist meine Lieblingskamera geworden.
Eine SL2 konnte ich mir allerdings dann doch auch nicht verkneifen. Sie sind ja mittlerweile in preislich ganz angenehmen Regionen angelangt.

ein Gruss, nochmal, Oliver
 
Lieber Detlev,

die Firma ist auch deswegen so langsam, weil sie das Grundkozept so langsam verändert. Ich würde wetten, dass der Body der M seit Aufgabe der Glasandruckplatte nicht wesentlich verändert worden ist. Das "Eintricksen" des Filamanfangs in der R-Serie blieb ähnlich konstant (aber der Mensch gewöhnt sich doch an alles...)

Ansonsten: WIllkommen im Club!

Giselher

P.s. ich hatte mal Elbaflex und Olympus Pen FT, bevor ich über die Objektivleistung und (in zweiter Linie) das mechanisch Faszinierende zu Leica kam... Meine "Wasserkamera" CANON AS1 hat immer schon Einfädelautomatik gehabt.
 
Lieber Oliver,

die SL2, der letzte Saurier, ist vielleicht auch deshalb im Preis "abgesackt", weil zu hören ist, dass es keine Ersatzverschlüsse mehr gibt. Ist das nur ein Gerücht oder gibt es andere Daten dazu? Ebenso sind für die R6 meiner Erinnerung nach nur noch Lagerbestände vorhanden - der Verschluss wird seit längerem nicht mehr produziert, dies dürfte wohl der letzte Grund für die Einstellung der Produktion dieser wundervollen Kamera zu sein.

(Ich schwanke zwischen SL2 und R 6.2, wobei der APO-Extender für die Entscheidung wichtig ist, obwohl der "alte" 2x-Extender für SL bei Abblendung ebenso gut ist. Aber wer blendet bei Extendereinsatz ohne Stativ schon freiwillig ab?)

Giselher
 
Hallo Giselher,

und huch ! Keine Ersatzverschlüsse mehr ! Der Verschluss der SL2 ist meines Wissens fast baugleich mit demjenigen der M. Wie auch immer, wann geht so ein Teil denn ernsthaft kaputt ? Sogar der von meiner Typ I geht noch perfekt.
Ich mach mir da mal keine Sorgen und freu mich am Verschlussgeräusch meiner SL2. Das mich wahrscheinlich überleben wird.

Wenn Du einen APO-Extender einsetzen möchtest, dann hilft Dir die SL2 nichts. Für den alltäglichen Gebrauch würde ich die R6.2 eindeutig vorziehen. Sie liegt besser in der Hand und man kann alle Objektive daran verwenden. Die SL2 ist für mich eher eine Kamera für besondere Anwendungen. Ich arbeite gerne mit ihr in der Landschaft oder für statische Motive, die ich auf dem Dreibein festhalte.
Der APO-Extender soll dem alten 2x Extender optisch ja schon um einige Nasenlängen voraus sein. Sieht man ja auch an den Preisen für Gebrauchtteile.

ein Gruss,
Oliver
 
Aloah! Tja, WENN es nicht mehr geht... Unabhängig von der Frage, ob die Reflex-Modelle vor der R nicht ohnehin als "unkaputtbar" eingeschätzt werden müssen: Im direkten Vergleich von Apo-Extender und "Normal"-Version mit dem APO 100 war ich ab dem vierten Klick (2 LW) schon überrrascht. Und der alte Ext. ist kleiner und leichter (hat aber kein ROM)

Nicht vergessen: Bettruhe!!!
- Ich melde mich ab! -
Giselher

P.s. ich muss immer noch schmunzeln: Die erste Leicaflex kommt einem vor wie eine M-Kamera mit eingebautem Visoflex und Metrawatt 90mm-Messwinkel... Mit Gummituchverschluss (es hat m.E. bei SL/SL2/R keinen leiseren mehr gegeben?)
 
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