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Warum überhaupt eine Contax Kamera?

georg

Gesperrt
@ Peter Braczko... Das seh ich

@ Peter Braczko... Das seh ich nicht so. Ich denke, gerade qualitätsorientierte Nikon-Fotografen werden sich die ein oder andere ZF-Festbrennweite anschaffen, weil Zeiss auch in diesem Lager einen sehr guten Ruf hat. Das Nikon-System gewinnt jedenfalls an Attraktivität gegenüber Canon, die zugegebenermaßen die Zeiss Objektive (vor allem im WW-Bereich) nötiger hätten. Diesen Schritt von Zeiss finde ich gut, es kann allerdings nur ein "kleiner" Anfang einer hoffentlich folgenden Offensive sein.

Viele Grüße

Georg
 

werbespezi

Bleibt öfters zum Abendessen
Ich hatte vergangenes Wochenen

Ich hatte vergangenes Wochenende mal die Leica R9 mit Digitalrückwand und einem 28-90 Leica Manualfocus zur Verfügung ... und stellte fest, dass ich von wenigen Ausnahmen abgesehen, lieber die Autofocusfunktion nutze. In Verbindung mit meiner D200 und der AF-S Optik kann ich auch jederzeit manuell nachfokussieren, wenn die Bedingungen für eine korrekte Scharfstellung mal "suboptimal" sind
wink.gif


Von daher erhoffe ich mir in einem weiteren Schritt AF-ZF Objektive - insbesondere im Weitwinkelbereich, wo ich an meiner Contax das 4/18mm lieben gelernt hatte!

Schönen Tag

Helmut
 

ramwolf

Aktives Mitglied
> Hm!? Ich nehme an, dass

> Hm!? Ich nehme an, dass Du die neuen Objektive schon ausgiebig getestet hast. So weit ich mich an die Tests in den vergangenen 30 Jahren erinnere, haben die Contax-Objektive im Schnitt optisch und insbesondere mechanisch immer besser abgeschnitten, als die Nikkore - selbst bei der CloFo. Mal abgesehen von dem Test aus dem Jahre 1978, den ich kürzlich erwähnte, dessen Ausgang ich jedoch nicht mehr rekapitulieren kann. Ich habe so die wage Hoffnung, dass Du den Ausgang der Geschichte kennst - oder? ;-) > Gruß Wolfram
 

nikkorzenza

Mitglied
> Hallo - sich auf irgendw

> Hallo - sich auf irgendwelche Testvergleiche aus anzeigenabhängigen Fotozeitschriften berufen, kann leicht daneben gehen. Warum nicht selber testen? Ein farbiges Motiv in der Größe 90 x 60 cm, das können beispielsweise Filmpackungen oder andere Verbrauchspackungen sein. Hauptsache bunt und mit viel Schrift `drauf, dann links und rechts das gleichmäßige Licht einer Blitzanlage. Danach das Motiv immer mit den gleichen Einstellungen belichten. Einmal, bei offener Blende, dann 5.6 und 16. Wichtig: Die Belichtungen vorher kennzeichnen mit einem Hinweisstreifen und diese mitbelichten, beispielsweise: "Contax 1.4/85 Blende 5.6" oder "Nikkor 1.4/85 Blende 5.6", damit der Betrachter nach dem Entwickeln der Bilder nicht durcheinander kommt. Es versteht sich von selbst, dass hier ein schweres Stativ und nur gleichartiges Filmmaterial zum Einsatz kommen darf. Auslösung über Selbstauslöser, bitte vor der Belichtung gegen Fremdlichteinfall das Okular verschließen. Es macht einen Riesen-Spaß, die Egebnisse später mit der Lupe auszuwerten. Da gibt es tatsächlich Unterschiede, vor allem bei offener Blende. Wir sind gerade dabei, einen Objektivvergleichstest mit Kameras aus den Siebzigern auszuwerten, darunter Mess-Sucherkameras, wie Nikon SP, Canon 7 und Leica M. Nebenbei bemerkt: Für Sammler und Objektivliebhaber sind die neuen Zeiss-Objektive mit Nikon-Bajonett OK, aber wer fotografiert heute noch analog und ohne Autofokus? Hier haben Nikon und Canon das Sagen! Contax mußte hier die Flügel strecken, trotz interessanter (aber viel zu langsamer) Alternativen - die Entwicklung geht weiter. Viele Grüße: Peter
 

alien

Mitglied
Ich zum Beispiel fotografiere

Ich zum Beispiel fotografiere ausschliesslich mit Film, und Autofokus habe ich trotz (oder gerade?) Nikon F5 zu 90% aufgegeben. Gruss Ansgar
 

georg

Gesperrt
Hallo Ansgar, ich denke, wenn

Hallo Ansgar, ich denke, wenn Du überwiegend auf den AF verzichtest, hat das wenig mit der F5 zu tun. Ich habe bspw. eine G1 mit sehr langsamen AF im Vergleich zur F5. Wenn es schnell gehen muss oder ich die Schärfe auf einen bestimmten Punkt lege, dann nehme ich AF. Brauche ich viel Schärfentiefe stelle ich manuell scharf und zwar nach Schärfentiefetabellen für die jeweiligen Objektive (meist hyperfokale Entfernung). Genau hier liegt nun einer der großen Vorteile von guten MF-Festbrennweiten, mit denen man dank der eingravierten Skala den Schärfebereich schnell und ziemlich genau einstellen kann. Mit keiner AF-Optik lässt sich dies derart elegant bewerkstelligen. Deshalb wird die ZF-Serie zwar mit Sicherheit kein Verkaufsrenner, aber viele engagierte Fotografen werden sich auf ihrem Spezialgebiet vielleicht auch ein "Spezialobjektiv" leisten. Man muss ja nicht (mehr) die Marke wechseln um in den Genuss neuester Zeiss-Rechnungen zu kommen. Grüsse Georg
 

alex

Mitglied
Hallo Peter,

Dein Statement


Hallo Peter,

Dein Statement zu Testvergleichen in 'anzeigeanhängigen Zeitschriften' kann ich nur zustimmen. Aber warum meinst Du, dass die neuen Zeiss Objektive für NIKON nur was für Sammler und Objektivliebhaber sind? Du scheinst ja ebenfalls Profi zu sein, aber einige Studiofotografen die ich kenne haben eine Voigtländerlinse an ihrer NIKON. Und zwar weil sie mit den NIKON-Linsen unzufrieden waren.
Bei Reportageaufnahmen geb ich dir Recht. Da braucht man was schnelles. Da ist NIKON und CANON erste Wahl.

Was war bei deinem Test besser? Das 85er von Zeiss oder von Nikon?

Gruß
Alex
 

nikkorzenza

Mitglied
> Hallo und vielen Dank f&

> Hallo und vielen Dank für die Antwort, aber dazu einige Gegenfragen: Welche "Studiofotografen" haben eine Voigtländer-Linse an ihrer Kamera, weil sie angeblich mit ihren Nikkor-Objektiven unzufrieden waren?? Bei Amateuren könnte ich das noch (aus Kostengründen) verstehen, aber ein Fotograf, der damit sein Geld verdienen muß, der kauft sich eine Optik von Cosina? Wie soll das gehen und warum sollte er das tun? Können sich die "Studiofotografen" `mal hier im Forum melden? Da würde ich mich gerne `mal mit austauschen. Übrigens: Die ganze Geschichte erscheint mir sowieso komplett nicht glaubhaft! An welche Nikon-Kamera passen denn überhaupt diese Voigtländer-Objektive? Ich kenne keine! Die Voigtländer-Cosina-Objektive eignen sich doch nur für den Anschluß an die Bessa-Kameras - und das sind umständliche Sucherkameras! In Zukunft deshalb bitte etwas konkreter werden! Viele Grüße: Peter Braczko
 

sonnar3

Aktives Mitglied
> > > Die "ums

> > > Die "umstaendlichen Suchercameras" von Voigtländer/Cosina sind aber insbesondere im Bereich der extremen Weitwinkel (12, 15, 21, 25mm) sehr brauchbar, und obendrein noch leichtgewichtig...!

Ich denke schon dass auch Profis sie benutzen!

Und die jetzigen Zeiss ZF Objektive werden zwar bei Cosina gebaut, trotzdem sind sie ebenso "Zeiss" wie die bei Kyocera/Yashica gebauten der 80'er jahre... Zeiss schreibt: "Das neue Planar T* 1,4/50 ZF übertraf diesen Wert sogar noch deutlich: Es erreichte 320 lp/mm im Blendenbereich von 5,6 bis 2,8 sowie 250 lp/mm bei Blende 2." - ich glaube schon dass auch NIKON-Fotografen sich für ein solches Objektiv interessieren können. Auch wenn das jeden Film oder Filmscanner in die Knie zwingt...

Gruss Frank
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nikkorzenza

Mitglied
> Hallo - Danke für d

> Hallo - Danke für die schnelle Rückantwort, aber ich hätte doch gerne gewußt, welcher Profi denn Voigtländer-Objektive benutzt. Gibt es da eine konkrete Adresse - oder wurde das "einfach nur so" erzählt. Eine Studiofotograf mit einer Cosina-Kamera, das halte ich für absolut ausgeschlossen. Die Cosina-Dinger reichen doch nur bis Blende 16 oder 22, das ist nichts für starke Studioblitzanlagen. Außerdem: An Nikon-Kameras passen die Dinger nicht. Weiter: Was Zeiss da in seinen Presseerklärungen veröffentlicht, ist die übliche Selbstbeweihräucherung der Hersteller, die das Ganze noch mit "unerreicht" und "absolut" garnieren. Die Zeiss-Objektive sind OK, aber nicht einen Deut besser, als die Nikkore, wie sollte das auch gehen. In der Objektivforschung hat Nikon weltweit Maßstäbe gesetzt: Erste Fischaugen, erstes Super-Telezoom, erstes Serien-Shift-Objektiv, erstes Medical mit eingebautem Ringblitz, erste Objektive mit Nahbereichskorrektur, erstes 15-er, erstes echtes Weitwinkel-Zoom, erste ED-Objektive, erstes Super-Zoom (360-1200 mm) usw., dazu natürlich noch Autofokus, für die deutschen Hersteller leider immer noch ein Fremdwort. Bringen Sie mir ein Cosina-Zeiss 1.4/50 mm (ich habe keine Lust, mir eines zu kaufen), ich lege ein Nikkor 1.4/50 mm dazu, dann testen wir selbst, unter absolut gleichen Bedingungen. Für mich zählen nur konkrete Fakten, da wird auch "kein Filmscanner in die Knie gezwungen". Heraus kommen ganz normale, durchaus scharfe Ergebnisse mit einigen Schwächen bei offener Blende - das ist bei Zeiss nicht anders, als bei Nikon. Viele Grüße: Peter Braczko
 

alien

Mitglied
Ich habe Nikon (Festbrennw

Ich habe Nikon (Festbrennweiten 15 3.5, 16 2.8 Fisheye, 24 2.8, 35 2.0, 85 1.8, 135 2.0, 180 2.8) und Zeiss (Festbrennweiten 21, 28, 35 1.4, 50 1.4, 8 5 1.4, 135 2.8, 200 3.5) plus mehrere N Objektive (17-35, 24-85, 50, 85, und 140er 645).

Die Zeiss sind deutlich besser.

Ich mache hautpsaechlich schwarzweiss, aber auch viele Dias.

Viele Gruesse

Ansgar
 

sonnar3

Aktives Mitglied
> > >

Ja, in de


> > >

Ja, in den 60'ern war NIKON Führer in der optischen Entwicklung, das stimmt schon, aber seit 20 Jahren bestimmt doch eher CANON das Rennen, oder? Dass die Profis trotzdem auch die F3 oder F5 gekauft haben, ändert nichts daran. Die Gehäuse waren halt ganz gut. Dass ZEISS jetzt Designs aus den frühen 70'ern wie das (zugebenermassen zu seiner Zeit hervorragende) 1.4/50 und 1.4/85 - ich habe die beiden Objektive, das eine in Rollei- das andere in C/Y-mount - wieder aufkocht, obwohl die Entwicklung ja weitergegangen ist, sehe ich auch nicht unkritisch. Aber sie werden unter Nikon-Fans, besonders in Asien, Freunde finden. Im übrigen: Als Nikon die SP herausbrachte, 1956 die beste Sucherkamera der Welt, haben deutsche Fotografen auch gefragt: Wie könne die japanischen Kopisten eine Camera bauen die besser ist als eine Leica? Das kann gar nicht gehen! "Cosina" wurde gerade von Zeiss als "einer der erfahrensten Hersteller von Messuschercameras" geadelt. Leider, aus detscher Sicht, haben sie Recht... Cosina ist jetzt das was in den fünfziger Jahren Nikon und Canon waren. Es steht den Freunden dieser Marken sehr schlecht an, Leica-isten in Sachen Arroganz und Snobismus noch übertreffen zu wollen. Time will tell... :)

technisch die Nr.1, stimmt schon
 
Also, soweit ich es verfolgen

Also, soweit ich es verfolgen konnte, ist die gesamte Entwicklung der letzten 30Jahre in Cameras und Objektive in Sachen "Bequemlichkeit" geflossen, mit nur ein paar Ausnahmen. Die Abbildungsleistungen sind dabei nicht unbedingt besser geworden. Die wirklichen Verbesserungen, die der interessierten Fotowelt was gebracht haben (Linsenvergütungen, Sondergläser für APO bei Teleobjektiven, äsphärische Linsen für bessere Bildfeldebnung, Floating Elements für besser Nahaufnahmen, Makroobjektive, die auch in der Ferne grandios sind, Shift-Objekitve, die die Physikalität eines ungünstigen Standortes außer Kraft setzen= stürzende Linien der natürlichen Verzeichnung, Einsatz von Computern bei der Objektivrechnung bereits bei Zuse)werden teuer bezahlt und dienen der Sache. Hier haben deutsche Hersteller nun wirklich die Nase vorn, wie Leica, Zeiss, Schneider.Lediglich beim Schlitzverschluss an SLR's haben deustche Firmen lange gepennt, obwohl die Technik vorhanden war, um großgeöffnete Objektive an die Kameras zu lassen. Alles andere (AF, Zooms, lange Teleobjektive, Digitaltechnik, Elektronik statt Mechanik, viele Knöpfchen, Mäusekinos, Leuchtdioden, auswechselbare Rückteile, extreme Weitwinkel, viele Linsengruppen, Kunststofflinsen, Antiwackeltechnik etc.)dienten der Bequemlichkeit einer immer größer werdenden Zielgruppe, die nunmehr unterschieden wurde, damit jeder Mensch auf der Welt zu gut belichteten, scharfen Fotos komme (Canon-Philosophie)auch ohne explizite Kenntnisse der Physikalität. Für mch ist das Entscheidende, neben meiner eigenen Sehweise für ein Bild, ein wirklich gutes Objektiv und eine brauchbare Kamera, die ihren Zweck erfüllt. Dabei gibt es einige durchaus gleichwertige Objektivreihen in der Weltauswahl, bei denen, wenn man sie denn alles testen dürfte, es nicht mehr sosehr um Leistung sondern um Geschmack geht. Und ein bisschen kommt auch das Fotografierfeeling des Fotografen dazu, ähnlich wie beim Autofahren, also es ist schon ein anderes Gefühl, z,B, eine hochwertige alte, gut erhaltene, unverwüstliche Leica M-3, sagen wir mit einem modernen APO 2,8/90mm in der Hand zu halten und damit Portraits der Extraklasse zu schießen, oder das wundervolle Zeiss Planar 1,2/85mm auf einer egal welcher Contax, oder auch das bereits billige 1,4er, als jetzt zweckmäßig ein Canon 28-105 auf einer EOS 300 auszulösen.., dann würd ich ja noch fast lieber ein Canon FD 1,2/55 SSC äsherical L(selten) auf einer vollautomatischen T50 benutzen und die Offenblende durch Umgebungslicht "provozieren", nur um in den Genuss der Abbildungsleistung zu bekommen. Hinzu kommt, dass durch diese Bequemlichkeitsinnovationen sich unsere Sichweisen verändert haben, z.B. sind wir es gewohnt, die Sportaufnahmen die die langen Teles mit absaufendem Hintergrund als Realität anzusehen und als Masstab der Dinge, oder akzeptieren die verzeichneten Pfannekuchen-Köpfe der am Bildrand stehenden Menschen, die durch die "dynamischen" Weitwinkelsichtweisen täglich in der Presse zu sehen sind (bloss alles draufkriegen und nicht mal zwei Meter zurückgehen
für eine 50er Brennweite..) Ich denke, dass Walter Mandler (Leitz) und Eberhard Glatzel (Zeiss) schon das Machbare vorgelegt haben, in ihrer Zeit und dass die Rechner von Nikon (Shift, Lichtstärke), Canon (Äsherische Linsen, Fluorit-Gläser, Technik drumherum, Verbilligung der Produktionen, Materialsubstitution) eben auch ihren Anteil haben. Dennoch gibt es da klare Abstufungen:
1.) Leica ist so brillant, auch in Offenblenden, dass es schon fast den Augen weh tut (positiv).
2.) Zeiss ist natürlich brillant, beide sind scharf bis in die Ecken, beide haben Verzeichnungen, die sich aber in Grenzen halten und nicht merkbar sind.
3.) Nikon ist in allem brauchbar, ab zwei Stufen Abblendung, also natürlich brillant und scharf, dabei gut "designd", tolle Vergütungen und Gläser,Canon FD hat mit dem SSC Äpherical Masstäbe gesetzt und dann mit den L-Objektiven auch auf die Kosten geachtet (vergl. Verarbeitung 1,2/55ssc Äspher. mit 1,2/50 L FD),
die Profi-Obejkitve der EF-Serie (L) sind auch deswegen "L", weil sie der Bequemlichkeit dienen sollen (35-350mm!)und ganz schön bunt sind, aber anders als Leica. Tendenziell sind deutsche Objektive der gleichen Klasse sogar kleiner und handlicher , als die aufwändigen Japaner.
Ich denke,dass es nicht die erste Notwendigkeit wäre, eine Nikon mit einem Zeissobjektiv zu bestücken, außer, es handelte sich um ein Spezialobjektiv. Hier geht es dann sicher um eine betriebswirtschaftliche Betrachtung: Lass eine technologisch gut aufgestellte Fabrik (Cosina)mehrere abgestufte Objektiv-Marken herstellen, die hochwertige haben Zeiss-Niveau, auch als Image, die mittleren (Semi-Amateure) nennen wir Voigtländer, die billigen vielleicht Cosina...und mit dem Portofolio lässt sich spielen, mit Kameraanschlüsseen,analog und digital= hohe Stückzahlen senken Kosten und sind rentabeler, als wenn jede Firma immer alles selber macht (siehe Historie Zeiss Ikon-Konzern und die Nachteile der Selbstfertigung aller Teile= Innovationsbremsen). Einer der Bosse von Zeiss Oberkochen fotografiert seit Jahren mit einer Nikon. Hätte ich nicht gedacht, ich hätte ihm eine Contax (oder zwei, drei) zugetraut und eine Sony-Digital. Offenbar geht es auch hier um Fangemeinde und Fotografierfeeling. Offenbar baut Nikon sehr gute Kameras. Manchmal sind auch Unternehmensentscheidungen sehr subjektiv beeinflusst,
meint mit besten Grüßen
Heinrich Schmitz
 

matthias

Läuft öfters hier vorbei
@peter: Es gibt von Voigtl&aum

@peter: Es gibt von Voigtländer 3 Objektivlinen:
1.) Die mit Schraubgewinde für die Bessa, die Du ansprichst.
2.) Eine Linie mit MF-Festbrennweiten für diverse Anschlüsse, u.a. auch CONTAX und NIKON
3.) Eine Linie mit AF-Zooms für alle Anschlüsse.

Es waren von alex wohl die unter 2) gemeint, die sehr gute Qualität haben sollen - ich selber hatte noch nicht die Gelegenheit.
Näheres auf der Voigtlaender Homepage.

matthias
 

nikkorzenza

Mitglied
> Hallo und nochmals viele

> Hallo und nochmals vielen Dank. Die "Linie 2" habe ich mir auf den > Voigtländer-Seiten angesehen. Wenn ich die Arbeit eines Studiofotografen > in Betracht ziehe, kommen nur drei Brennweiten (alle ohne Autofokus) in > Frage. Das Apo-Lanthar 3.5/90 ist von der Lichtstärke aber "etwas schwach > auf der Brust", bei manueller Scharfstellung könnte sich der Sucher > abdunkeln. Das Filtergewinde 49 mm weicht von der Nikon-Normgröße 52 mm > ab. Nächste Alternative ist das 2.5/75 mm mit em schlechten Mindestabstand > von 0,70 Meter, auch mit Filter 49 mm - dann noch das 2.5/125 mm. Immerhin > geht es `ran bis 38 Zentimter, aber dafür 58 mm Filter. Das kostet 999 > Euro, die anderen Objektive 499 Euro. Dafür bekomme ich von Nikon richtige > gute Optiken, beispielsweise das hervorragende 2.8/60 mm-Makro mit Blende > 32 (ideal für starke Studioblitzanlagen) und Abbildungsmaßstab bis 1:1 > oder das lichtstarke AF DC 2/135 mm mit Autofokus und Defocus für die > gezielte Schärfesteuerung (Super für Portrait-Werbeaufnahmen), weiterhin > das AF-Micro 2.8/105 mm (auch is 1:1) und bis Blende 32, dazu nur > Filtergröße 52 mm. Das sind superscharfe Alternativen! Nebenbei bemerkt: > Wer soll diese Voigtländer-Dinger `mal gebraucht für einen guten Preis > abnehmen, wenn die technische Entwicklung weiter geht - dagegen ist ein > AF-Nikkor wertstabil, weil sie sich auch gut an Digitalkameras mit > Brennweitenverlängerung einsetzen lassen, besonders das superscharfe Micro > 2.8/60 mm. Viele Grüße: Peter Braczko Am Montag werde ich einige Kollegen aus dem Studiobereich abfragen, ob sie Lanthar oder Heliar kennen oder sogar benutzen - das wird lustig!
 

alex

Mitglied
> Hi alle,

sorry dass i


> Hi alle,

sorry dass ich jetzt erst antworte, hab vorher nicht reingeschaut. Hätte vor allem nicht gedacht, das meine Nebenbemerkung über das Voigtländerobjektiv auf soviel Unverständnis stößt. Die Fotografen um die es geht sind mir persönlich bekannte Studiofotografen von deren Arbeit ich mich persönlich überzeugen konnte.

Im übrigen finde ich die Statements über die Entwicklung der Objektivtechnik hin zur Bequemlichkeit höchst interessant. Ich bin ebenfalls dieser Meinung.

Es kommt auf den Verwendungszweck an welche Ausrüstung man benötigt und die Auswahl an guten Linsen ist enorm.

Allerdings gibt es nur eine High End-Anwendung optischer Linsen. Dabei von Fotographie zu sprechen ist völlig korrekt, allerdings wird dabei kein sichtbares Licht verwendet, weil die Dimensionen die dabei angebildet werden müssen kleiner sind, als eine sichtbare Wellenlänge. Es handelt sich dabei um die Fotolithografie bei der Herstellung von Computerchips. Hierbei müssen die absolut besten Linsen verwendet werden, weil Strukturen im Nanometerbereich abgebildet werden. Kleinste Fehler in irgendeiner optischen Disziplin wären fatal und nicht mehr korregierbar. Diese Objektive stellen das im Moment technisch machbare dar. Es gibt genau drei Linsenhersteller: CANON, NIKON und ZEISS. NIKON ist also gar nicht so schlecht wie manchen meinen (und ZEISS auch keine graue Maus, im Gegenteil) :)
 

andre

Aktives Mitglied
Liebe Fotofreunde,

ich find


Liebe Fotofreunde,

ich finde diese Diskussion darüber ob ein APO-Lanthar ein geringfügig besseres Bild macht als ein Nikon-Objektiv oder ein Zeiss-Planar sehr theoretisch. Für ein sehr gutes Bild sind noch so viele andere Faktoren (Film, Licht, Stativ, ...) wichtig, daß Unterschiede zwischen modernen Top-Objektiven kaum ins Gewicht fallen. Ich kann mit meinem 100er Makro-Planar sehr gute, aber auch grotten schlechte Aufnahmen machen.

Wer als Analog-Fotograf wirklich Qualität will, sollte sich nicht mit solchen Vergleichen aufhalten, sondern ins größere Filmformat wechseln! Man bekommt eine komplette Großformatausrüstung (mit verzeichnungsfreien Objektiven) zum Preis eines Zeiss-Makros. Der Unterschied im Bild ist dann nicht theoretisch, sondern deutlich sichtbar.

Leute, geht los, fotografiert und verbessert eure Aufnahmetechnik - das bringt mehr als diese Diskussion, es sei denn Ihr wollt nicht fotografieren sondern Objektive sammeln.

Warum habe ich eine Contax? Sie ist sehr logisch aufgebaut, ist sehr präzise und es macht mit ihr Spaß zu fotografieren. Sind die Bilder besser als die, die ich mit meiner digitalen Canon erstelle? Ein klares nein.

LG André
 

nikkorzenza

Mitglied
> Hallo und vielen Dank f&

> Hallo und vielen Dank für die Antwort. Auf den Hinweis, dass für ein gutes > Foto noch andere Faktoren zählen, wäre ich wirklich nicht gekommen?! Es > ging aber nicht darum. Ein Forumsmitglied behauptete, ein Studiofotograf > würde die Cosina-Voigtländer-Objektive mit Nikon-Anschluß benutzen, weil > er "mit Nikon nicht zufrieden ist". Das kann ich nicht glauben und wollte > das nur klarstellen. Der weitere Hinweis mit dem Mittelformat ist durchaus > wichtig, aber hier muß angemerkt werden, dass der Gebrauch von 6x6-Kameras > mit gewissen Gewichtsbelastungen und Einschränkungen in der > Objektivauswahl verbunden ist, weiterhin ist das Filmmaterial in der > Weiterverarbeitrung mittlerweile sehr teuer. Eigentlich schade, als > Nikon-Fan bisitze ich einige schöne Bronicas und Objektive von 40 bis 1200 > mm, dazu eine Asahi 6x7 (echte Traumkamera), aber durch die digitale > Fotografie setzen die Dinger langsam Patina an. Ein Freund von mir holte > sich vor zwei Jahren die Contax 645, jetzt überlegt er sich, ob er sie > wieder verkaufen soll. Der Preisverfall ist gewaltig, wie lange noch der > Service läuft, fraglich.Zur Zeit bin ich dabei, ihn zu überzeugen, die > Contax zu behalten und sich einen Scanner bis Mittelformat zuzulegen. Aber > hier gehen die Preise stark nach oben. Gibt es da einen Tipp?! Viele Grüße: Peter
 
G

Graina

hallo
habe Eure Diskussion v


hallo
habe Eure Diskussion von der Ferne verfolgt und möchte hier meinen Senf dazu geben.

Ich habe das Nikon 105 makro an einer Canon getested und einem Zeiss 60mm makro gegenübergestellt. Das Zeiss ist eine Klasse für sich, in meinen Augen! Das 1,2/85 war bis jetzt noch das einzige das mitzuhalten vermochte. Allerdings liefern Sie eine Qualität die nicht immer nötig ist und daneben hat es sehr viele gute Objektive, auch das Nikon 105Makro.

Die Anforderungen and Objektive sind gestiegen seit Digitale Kameras mit hoher Auflösung auf den Markt gekommmen sind, nicht zuletzt auch weil man jedes Foto auch ganz genau am Bildschirm ansehen kann. Canon L Objektiven sind nicht immer so gut wie das Marketing zu verstehen geben will. Vor allem Zoom Objektive haben sehr abenteuerlich komplizierte Konstruktionen mit viel Glas, AF und IS. Diese Linsen werden in Masse produziert und unterliegen einer grossen Toleranz was zu sehr guten und zu sehr mittelmässigen Objektiven führen kann.

Für Vollformat Kameras sind sehr gute Weitwinkel gefordert. Unter Canon Freaks gibt es einen regelrechten Run auf Contax Glas in diesem Bereich, ein 21er an meiner 5D wäre mir jederzeit willkommen. Nikon ist von vielen Problemen verschont worden, weil man sich noch nicht an Vollformat Kameras gewagt hat. Allerdings bin ich überzeugt, dass in Zukunft Zeiss Objektive mit sehr hoher Qualität einen Markt haben werden.
Peter: Die Contax 645 wird bis 2015 durch Kyocera gewartet gemäss hier...

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Allerdings werden die Preise wohl weiter sinken, irgendwann lohnt es sich gar nicht mehr ans verkaufen zu denken und es ist eh besser Fotogeräte zu gebrauchen als zu verkaufen...
mes salutations les meilleures
 

andre

Aktives Mitglied
Hallo Peter,

ich meinte nic


Hallo Peter,

ich meinte nicht nur, daß auch andere Faktoren bei der Bildqualität wichtiger sind, sondern, daß diese anderen Faktoren mehr Einfluß auf die Qualität des Bildes haben, als die Wahl einer modernen Top-Optik.

Meine Großformat-Dias habe ich anfangs auch selbst digitalisiert, bin jedoch dazu übergegangen Ausstellungsbilder im Fachlabor scannen zu lassen. Empfehle Deinem Freund doch einmal das Fotokabinett (
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), die fertigen einen erstklassigen A2 Scan (A2 bei 300 dpi, 16 bit) für 17,90 Euro. Abzüge auf Kodak Metallic-Papier im Format 30x45 cm gibt es für 7,50 Euro. Er wird seine Contax 645 lieben lernen!

Wer höhere Preise für eine Aufnahme zu bezahlen hat (Film und Entwicklung) überlegt genauer ob er auf den Auslöser dückt oder nicht. Wenn ich meine digitale Kamera einsetze fotografiere ich unkontrollierter und schmeiße 90% der Aufnahmen wieder weg. Bei der Großformatkamera, wo mich eine 13x18 cm Aufnahme etwa 8 Euro kostet, ist fast jede Aufnahme ein Treffer.

Einen uneinholbaren Vorteil besitzt die digitale Fotografie jedoch gegenüber der analogen - mit mehreren Aufnahmen (die als Datei alle passgenau sind, wenn man vom Stativ aus arbeitet) und DRI lassen sich wunderbar Kontrastverhältnisse bewältigen.

LG André
 
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