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Workshop im Allwetterzoo Münster

Möglich ist das, sieht hier aber nicht so aus, der war nicht grau, sondern tatsächlich so hellfalb. Ich schau da nochmal drüber.
Ich finde ja, dass dieser Wolf etwas so aussieht, als sei er mit Perwoll gewaschen - so plüschig.

Es ist nicht der Wolf, Es ist das Licht durch die Büsche und Bäume. Die Blätter wirken wie ein Filter.
 
Ein Kopfportrait mit Füßen? Da bräuchte ich mal eine Zeichnung,...
Das Bild existiert schon. Erinnerst du dich an den Pfarrer, den du in der Kirche fotografiert hast, ein Ganzkörperporträt mit abgehauenen Füßen? Erinnerst du dich noch an deine Antwort als jemand dich auf diesen "Fauxpax" aufmerksam machte? Ich wollte nur ein Porträt machen oder so? Dafür musste der arme Pfarrer seine Füße opfern.
 
allerdings war das Licht eine echte Herausforderung - wenig und fehlfarben

Moin, Fritzi, Die Echse sass bestimmt in künstlichem Licht, kannst du da nicht nachträglich den Weißabgleich anpassen? Bei meinem Programm kann ich das bei RAWs, ist erstaunlich wie sich die Farbe (Temperatur) ändert.

Den Leguan (15) find ich super gelungen, hat ja Augen ähnlich einem Chamäleon.

Gruss Chris
 
Ein Kopfportrait mit Füßen? Da bräuchte ich mal eine Zeichnung, wie das gehen soll ;)

Schlag nach bei Horst Antes, der hat sein Geld mit Kopffüßlern verdient ;).
Und die Kinderzeichnungen?

Viele Grüße

Christiane.
 
Moin zusammen,
Die Blätter wirken wie ein Filter.
Das sollten sie ja auch.

Dafür musste der arme Pfarrer seine Füße opfern.
Ich habe sie nicht amputiert, sie passten bloß nicht mehr in den Bildausschnitt ;)

Die Echse sass bestimmt in künstlichem Licht, kannst du da nicht nachträglich den Weißabgleich anpassen?
Das habe ich ja auch gemacht. Da hat tatsächlich die Automatik in LR gut funktioniert.

der hat sein Geld mit Kopffüßlern verdient
Fotografierten?
 
Eben ;)
 
Um die Kopffüßler mal wieder zu verlassen: die #12 finde ich klasse, und das Suchbild.
 
In dieser Serie gefallen mir eigentlich alle Bilder. Besonders aber das Suchbild und die Miniechse.. nett die Kleine :)
 
Meine Favoriten sind #8 und #11.
#8 besticht durch den Schärfeverlauf und den diagonalen Vordergrund, der sich dazu motivbestimmend einfügt. Was mich ein wenig stört: a) der unruhige Hintergrund und b) der Vordergrund links unten, der schwer zu identifizieren ist.
Zu #11 kann ich nicht viel sagen, der unscharfe Vordergrund sowie die Perspektive vermitteln den Eindruck einer "Pirsch".
Danke für's Zeigen, Gruß, Thomas
 
Moin zusammen,
durch eine Störung des Internetanschlusses und meinen Dienst dies Wochenende komme ich erst jetzt dazu, hier weiterzumachen.

Wir begeben uns nochmals zurück zu den Rotscheitelmangaben mit dem Kaninchen:

#17
20170811-_IGP5438.jpg


"Mal anticken und schauen, wie das Viech reagiert." Zimperlich ist man da ja nicht.


Und hier eine überarbeitete Version des Orang-Utan-Kindes, Hintergrund etwas dunkler und ruhiger. Schöner wäre natürlich lichtstärkeres Glas gewesen...

#8a
20170811-_IGP5535-2.jpg


Klick macht groß :)
 
Da anderenorts die Frage aufkam, was wir denn nun gelernt hätten in den drei Tagen, hier meine persönliche Sicht:

Zunächst einmal war da die Möglichkeit, lange an einem Gehege zu verweilen, die Tiere zu beobachten und Lauf- und Schwimmrouten kennenzulernen. Daraus erwuchs die Erkenntnis, dass es sich nicht lohnt, möglichst viele Tierarten zu sammeln, sondern sinnvoller ist, durchaus mal eine Stunde oder länger an einem Gehege zu verweilen, von verschiedenen Standpunkten aus Bilder zu machen, zu schauen, wo der Hintergrund nicht allzu sehr nach Zoo aussieht, oder auch dass man das Zoo-Ambiente sinnvoll ins Bild integriert. Dann bin ich irgendwann dazu übergegangen, nur ein Tier zu beobachten und das Treiben im restlichen Gehege so gut es ging auszublenden. Man hat dann zwar immer das Gefühl irgendwas zu verpassen, aber durch die Konzentration auf ein Tier kommen im Endeffekt dann doch genügend Situationen zusammen, die sich aufzunehmen lohnen.

Die technische Anweisung "ISO hoch, Blende auf", um a) zu halbwegs kurzen Zeiten zu kommen (im trüben Licht der ersten zwei Tage und in den Häusern) und b) eine möglichst geringe Tiefenschärfe zu haben war jetzt für mich nichts wirklich Neues, ich habe an den Grundeinstellungen meiner Kamera für die meisten Aufnahmen nichts geändert: Av, automatische ISO, begrenzt auf 6400, und je nach Linse offen oder fast offen. Leider reichte mein Budget bisher nicht zu einem wirklich lichtstarken langen Tele, aber das DA* 50-135mm hat mit und ohne Konverter ganze Arbeit geleistet und auch das DA 55-300mm schlug sich wacker, auch wenn dessen AF das Attribut schnarchlangsam verdient. Letztere Linse läßt mit dem Konverter doch arg nach, sodass ich damit nur sehr wenige Bilder gemacht habe. Im Aquarium war dann mein Makro (Tamron 90mm) im Einsatz, manuell fokussiert.
Hätte ich einen Zoo in der Nähe und könnte ihn regelmäßig besuchen, würde sich die Investition in das DA*300mm f/4 sicher lohnen.
Nur bei den Wölfen haben wir es auf etwas längere Belichtungszeiten abgesehen, um Mitzieher üben zu können. Aufgrund des trüben Lichts um kurz nach acht Uhr morgens war das auch mit offener Blende möglich.
Einzig bei den Vögeln im Tropenhaus habe ich die Grundeinstellung geändert, um mit Aufsteckblitz (der mir immer suspekt gewesen war) Licht ins Dunkel zu bringen, aber dennoch das vorhandene Licht mit ins Bild zu bekommen: Tav, Offenblende, 1/125s, Blitzleistung etwas reduziert. (Bilder kommen noch.)

Darüber hinaus habe ich in der Nachbesprechung einige sehr sehenswerte Bilder von anderen Teilnehmern zu sehen bekommen, die natürlich eine Inspirationsquelle darstellten. Zudem habe ich dort demonstriert bekommen, wie sehr man an den Reglern ziehen kann und was man aus den meisten RAWs wirklich herausholen kann.

Was ich wirklich gelernt habe, wird die Zeit zeigen. Ich denke aber schon, dass es einiges ist und allein die intensive Beschäftigung mit dem einen Thema sinnvoll und nützlich war.
Natürlich können und sollen Zooaufnahmen kein Wildlife ersetzen. Hierfür ist ein ungleich höherer Aufwand nötig, viel mehr biologisches Hintergrundwissen und eine große Leidensfähigkeit. Dies alles läßt sich mit meinem familiären und beruflichen Alltag nicht vereinbaren. Daher finde ich es durchaus legitim, auch in Zoos ernsthaft und mit einem gewissen Anspruch Bilder zu machen.
 
Hallo Fritzi,

danke Dir für Deine ausführlichen Gedanken zu dem Workshop

Zuerst einmal: Gute Bilder im Zoo macht man nicht mal eben im Vorübergehen
Der Tipp sich intensiv mit einem Tier zu beschäftigen ist mehr als richtig

Ich habe viele Jahre die Fotografie im Zoo sehr intensiv betrieben, davon sehr lange analog, sproch ich hatte keine schnelle Kontrolle wie heute
Da habe ich so manche Mark und Euro versenkt weil die Aufnahmen nichts geworden waren

#17 ist ein gutes Beispiel dafür das man sich intensiv mit den Tieren beschäftigen soll
Den meisten Besuchern wäre diese Interaktion wahrscheinlich nicht aufgefallen

Viele Grüße

Ludwig
 
17 ist super, das Kaninchen wirkt immer noch wie Plüsch und ich kann fast sehen, was die beiden denken. Menscheln ziemlich :rolleyes:
Vielleicht wurde es zum Spielen als "Haustier" für die Mangaben dort hinein gesetzt. Die Zäune sind normalerweise so dicht, dass ein Tier größer als eine Maus dort nicht herein oder heraus kommt.

lichtstärkeres Glas
8a: Das hätte an dem Foto doch nicht viel geändert. Die Bearbeitung wäre evtl. etwas anders ausgefallen.
Das Foto ist in diesen natürlichen Sepiatönen sehr schön so.


Vielen Dank für deine Ausführung zum Workshop, sehr interessant und informativ. Ich hörte schon, dass ihr eine sehr schöne Zeit hattet.

Gruss Chris
 
Moin zusammen,
danke für Eure Anmerkungen :)

Weiter geht's am zweiten Tag bei strömendem Regen, daher erstmal unter diversen Dächern:

Zunächst bei den Keas, wo einiges los war und man sich erstmal orientieren mußte, wer, wo, was, wie:

#18
20170812-_IGP5815.jpg



#19
20170812-_IGP5822.jpg



Im Westphälischen läuft ja nichts ohne Pferde, daher gibt es auch im Münsteraner Zoo einige. In einer Regenpause kam ich zu ihnen und stellte fest, dass die dringend erwartete Fütterung unmittelbar bevorstand:

#20
20170812-_IGP5897.jpg



Prioritäten ;)

#21
20170812-_IGP5899.jpg


Wie immer :)
 
Wenn man von oben nach unten scrollt, ist die Überraschung schon ziemlich groß, was du als Prioritätbei Bild #21 empfindest :D Die Überraschung finde ich richtig gelungen! ;)
Bild #20 gefällt mir in dieser Serie am besten. Auch ein sehr spezieller Ausschnitt. Und nicht zuletzt des Ponys wegen :lol:
Bild #18: das Gefieder des Kea hast du wunderschön herausgearbeitet, obwohl ich mir für das Gesicht etwas mehr Schärfe gewünscht hätte. Das ist halt wieder mein altes Leiden, dass ich mit solchen Schärfeveräufen nicht viel anfangen kann :rolleyes:
 
Moin Rosmarie,
danke für Deine Anmerkungen und das Lob :)
Das unscharfe Pferd erntete auch bei der Nachbesprechung einige Lacher und die Bemerkung des Dozenten, auf eine solche Idee hätte er selbst ja auch schon mal kommen können.
Das ist halt wieder mein altes Leiden, dass ich mit solchen Schärfeveräufen nicht viel anfangen kann
Das hat damit nichts zu tun, das Gesicht sollte an sich schon scharf sein. Hat aber leider nicht ganz geklappt, weil die Viecher sich sehr schnell und hektisch bewegt haben. Der tut bloß so ruhig auf dem Bild...
 
Wenn ich runterscrolle ist 20 bei die große Überraschung weil die Haare mit dem Ohr da sind und dann das Pferdegesicht kommt. Ich dacht erst jemand (Mensch mit zotteliger Mähne) hat sich Ohren aufgesetzt.

Bei 18 ist schade das die letzte Schwanzspitze fehlt, ansonsten kommt die Zeichnung sehr schön heraus.

Gruss Chris
 
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