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Erfahrungsberichte mit der M8

Hallo Georg,

hier habe ich den gleichen Versuch nur bei Tageslicht.
Aufnahme 1: M8 mit IR-Filter, 35mm ASPH

30511.jpg


Und hier Aufnahme 2: M8 ohne IR-Filter, 35mm ASPH

30512.jpg


und hier noch eine u.U. interessante Mitteilung
von Solms.

"Hallo Herr Wabbel,

das Abdeckglas für den M8-Monitor ist ein oberflächen gehärtetes Glas, welches Kratzresistent ist.

Für Extremfälle kann eine Abdeckfolie (Schutzfolie) von Vorteil sein. Diese Folien gibt es für PDA's.

Mit freundlichen Grüßen
Attila von Gyimes"


Gruß aus der Domstadt Freising
Hans
 
Liebe M8-Gemeinde! Ich habe den Eindruck, dass wir uns alle in einer "Pionierphase" befinden. Irgendwann wird es DAS kompetente M8-Buch geben, das über alle Geheimnisse dieser tollen Kamera aufklärt. Zur 6-bit-Codierung und dem Tri-Elmar 28 - 50 ist in der LFI 2/2007, S. 28 zu lesen, dass die M8 die 3 Brennweiten mittels vom Bildfeldwähler betätigten Mikro-Schaltern erkennt. Hut ab!!! - In froher IR-Filter-Erwartung grüßt Joachim
 
M8, eine Wissenschaft fuer sich...

...und nach der Lektuere verschiedenster Buecher und Artikel, Investitionen von ca. EUR 6.000,- fuer Kamera, Noktilus und diverser Filter, und nicht zu vergessen dem jaehrlichen Einschicken der Kamera zur Aktualisierung der Software sehen Eure Bilder endlich wieder so aus wie die mit der M6 aufgenommen.
Herzlichen Glueckwunsch!

stefan

z04_Flucht.gif
 
Lieber Admin,

ist es nicht möglich, Freds ab einer gewissen Größe in Seiten zu unterteilen??

Die Ladezeiten werden selbst mit XDSL speziell bei diesem Thread elendig lange.
sad.gif


Grüße,

Gernot
 
Hallo Stefan,

so eine Wissenschaft ist das nicht, bei mir hat's ehrlich gesagt noch nicht mal eine Woche gedauert, um mit der M8 bei ISO160 Bilder hinzubekommen, die qualitativ so sind, wie mit meiner M6 und Kodak Ektar 25, den es ja leider nicht mehr gibt.
Ich glaube, daß kaum eine Digi Analogfotografen den Einstieg ins digitale Zeitalter so einfach macht. Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei der M8 mE deutlich günstiger als bei der M7 oder MP.
Das Noctilux harmoniert eben gerade durch den leichten Crop besser mit der M8 als mit den analogen Gehäusen und die kurzen Verschlußzeiten erlauben nun die Verwendung weiter Blendenöffnungen (nicht nur am Nocti) nun eben auch bei Tageslicht.

LG, Arne

ps: Die M6 ist dennoch eine tolle Kamera und gerade für Leica-Neulinge gebraucht der beste Weg um ins M-System einzusteigen.

ps2: Die Firmware-Updates kann man übrigens selbst vornehmen, die ersten Kameras mußten nur wg. einer Verbesserung auf der Sensorplatine eingeschickt werden.
 
Hallo Arne,

das war auch nicht so ernst gemeint. Ich stelle nicht in Frage, dass die M8 eine tolle Kamera ist.

Ich frage mich nur manchmal wirklich, warum ich mich in diese ganze neue Technologie einarbeiten und -kaufen soll, wenn sich zunaechst mal vor allem Probleme stellen. Jedenfalls nicht, damit ich mir das Bild nach der Aufnahme am 2,5" Monitor anschauen kann...das reicht nicht, da kaufe ich mir lieber noch ein paar MF-Objektive und arbeite ansonsten an der Verbesserung meiner Photographie.

Ich sehe die M8 immer mehr als eine M-Einstiegsvariante. Fuer das Umsteigen von einer analogen M sehe ich nicht genug Vorteile, eher Nachteile (crop, Tiefenschaerfe etc.).

lg stefan
 
Hallo Stefan.

es ist immer leicht, etwas zu verurteilen, was man nicht kennt. Alle 13 Leica-Besitzer dieses Threads beurteilen diese Kamera positiv. Das ist doch sicher ein Zeichen dafür, dass die M8 nicht so schlecht sein kann.

Der einzige wirkliche Nachteil ist allein die Farbverschiebung zu Magenta. Ich bin aber davon überzeugt, dass dieser Nachteil durch Verwendung der Sperrfilter behoben sein wird. Für Updates braucht man die Kamera nicht einzuschicken, sondern man kann sie herunterladen.

Neben den Vorteilen des digitalen Systems im Allgemeinen (Direktbeurteilung des Bildes, Umschwenken zu anderen Empfindlichkeiten, direkte Verfügbarkeit des Bildes, keine Kosten für Film usw.) hat die M8 im Besonderen den großen Vorteil der 1/8000s. Dies bedeutet, dass man selbst bei schönem Wetter eine Schärfentiefenreduktion vornehmen kann. Die 1/1000s habe ich in der Vergangenheit sehr nachteilig empfunden. Der Sucher der M8 ist streulichtfrei (im Gegensatz zu meinen Leicas M6 und M7). Mir fällt es gegenwärtig sehr schwer meine analogen M-Leicas wieder zu verwenden, da die M8 mir besonders hinsichtlich der Personenfotografie so große Vorteile bietet.

Gruß, Jochen
 
Hallo Stefan,

wie Du ja schon gelesen hast, habe ich die M6 und die M7 und einen
tollen Scanner. Die Fotos und über den Negativscan auf den PC befördert, sind Klasse!
Ich habe auch die Canon 5D und habe bei Canon den Weg mitverfolgt
über D30,D60 und 20D zur 5D. Letztere macht tolle Aufnahmen!

Und seit 3 Wochen habe ich die M8. Ich muß sagen: Die Aufnahmen
sind noch besser als die der 5D und mit Einschränkungen der M7.
Die Dynamik ist einfach wunderbar.

Dieser trotz IR-Filter noch leicht vorhandene Magenta-Stich
ist nicht der Rede wert und sofort per Software ausgebügelt.
Allerdings muß im Augenblick noch jedes Foto im PC behandelt werden.
Warum Leica die M8 so in den Verkauf gebracht hat, wäre eine gute Frage.

Allerdings bin ich nun auch jedes Mal hin und her gerissen, wenn
die Frage ansteht: welche Kamera mitnehmen.

Ansonsten schließe ich mich ganz Arne und Jochen an.

Gruß aus der Domstadt Freising
 
hallo allerseits,

ich nehme stefans einwürfe jetzt mal zum anlass - auch für mich selbst - eine erste zwischenbilanz zu meinen ersten erfahrungen mit der m8 zu formulieren:

- links liegt die m6 in titan-fassung, rechts die m8 im derzeit einzig verfügbaren finish.
- links der handschmeichler mit einer tollen belederung, rechts eine be"leder"ung wie seidenstrümpfe an festen unterschenkeln. na ja, kann man mögen oder nicht.
- links ein aufzugshebel, an den ich mich seit jahren gewöhnt habe, rechts ein nichts. ich greife noch immer ins leere.
- links eine kamera, so leise und diskret, dass ich sogar in vielen theatern fotografieren konnte, ohne dass aufgeregte rausschmeisser mich zur ordnung gerufen hätten, rechts eine kamera, bei der ich nach einer woche noch immer erschrecke, wenn der vorhang aufgezogen wird (warum muss das teil auch motorisch transportiert werden? das wäre doch eigentlich gar nicht nötig. das reine auslösegeräusch wäre halb so schlimm und angesichts der 8000stel sekunde gut zu verschmerzen).
- links meine leica, mit der ich nägel in die wand schlagen könnte (angst habe ich da nur um meine zwei linken daumen), rechts ein teil, um das ich immer angst habe und dessen monitor kaum meine nachlässigkeiten verzeihen wird.
- links meine schwere m6, die mit meinem 50iger nicht kippelt, rechts meine m8, die jedes meiner titan-objektive aus der balance bringt und auf die nase kippen lässt.
- links mein herz und rechts mein hirn.

mein hirn? ja freilich: die 8000stel sekunde ist ein toller luxus, der mir bislang im gegensatz zu anderen knipsern stets versagt blieb. ein blitzkomfort, den ich noch gar nicht ausprobieren konnte, der aber vielversprechend klingt. und vor allen dingen: eine available light qualität, die die m6 tatsächlich toppt. ach ja: und das einscannen meiner negative mit dem sicherlich feinen nikon coolscan v hat mir nie wirklich spass gemacht. die ganze bearbeitungskette ist so viel einfacher. jedenfalls wenn man nicht zu den chemiefreaks zählt, deren abwedelkünsten ich zwar neidvoll, aber auch stets mit leichten schwindelgefühlen respekt zolle. ich kanns einfach nicht.

nein, ich finde das finish der m8 erheblich schlechter, als das meiner m6. die m8 liegt nicht so gut in der hand, sie wirkt billiger und empfindlicher. aber sie ist um meilen angenehmer, als jede nicht-m. und sie erschliesst uns felder, die nicht-m-fotografen lange schon erschlossen waren. sie ist eine tolle und spannende neue beziehung auf die meine m6 nicht eifersüchtig sein muss. und das bisschen blaustrumpf im bild kann ich ab - oder ich filters weg.

unterwegs wird die m8 die m6 weitgehend ersetzen. die m8 ist die bessere reportage-kamera. aber die m6 bleibt meine erste wahl für geplante fotografie, bei der schon das fotografieren ein erlebnis ist.

aber vielleicht sehe ich alles in ein paar monaten schon wieder ganz anders. ist ja auch egal irgendwie.
 
Hallo, Arne! Da musste ich doch wirklich mal Luft holen. Die M8 ist also wirklich besser als meine ehemalige Traumkombi Ektar 25 mit meiner M6? Das nenne ich gewagt. Ich habe mit dieser Kombi atemberaubende Sachen hingekriegt. Oft wurde ich auf Ausstellungseröffnungen gefragt "Hasselblad?" Immer konnt ich die Leute verblüffen. Und das soll mit 10 Mio. Pixeln gelingen? Ich hoffe du hast recht. Ich hoffe das, weil ich weiß, das kein Weg an der Digitalen Fotografie vorbeigeht. Und die M8 soll "meiner" Firma Leica ja das überleben sichern. Das haben sie im großen und ganzen wirklich gut gemacht. Aber manches wird man in eine paar Jahren vermissen. Um es mal so zu sagen. Erst wenn der letzte Film eingspult ist, werdet ihr merken, dass Pixel allein nicht glücklich machen. Grüße, Uwe
 
Hallo Uwe,

der Ektar 25 war ein absoluter Traumfilm, meine Fotografie steckte damals zwar noch in den Kinderschuhen, hatte aber 1990 das Vergnügen ein Jahr lang mit der M6 meines Vaters fotografieren zu dürfen und auch bei mir waren die Ergebnisse technisch atemberaubend.
Ich wünschte, ich hätte vor der Einstellung des 25ers noch hunderte eingefroren...
Kann Dir gerne per eMail mal ein Muster schicken, das ich bei Sonnenschein mit der M8 und dem APO 90 ASPH gemacht habe, wie ich es seinerzeit bei Jochen gemacht habe, der zuerst nicht so schnell eine M8 haben wollte.
wink.gif

Glaub mir, 10 Megapixel sind völlig ausreichend.

VG, Arne
 
An alle,

nichts liegt mir ferner, die M8 zu verdammen. Ich lese seit Monaten jeden preview, review und verfolge auch diesen Thread mit grossem Interesse. Dass digitale Kameras gerade bei available light Vorteile haben, steht ausser Frage. Aber ein Wechsel muss sich aus der Qualitaet der Bilder (nicht zu verwechseln mit Abbildungsqualitaet!!!) rechtfertigen. Die ist bei der M8 sicherlich nicht schlechter, aber werden die Photos besser, nur weil ich anders abspeichere? Grosses Fragezeichen!

Wenn ich noch gar keine leica haette und eh neu kaufen wollte, wuerde ich evt. mit der M8 beginnen. Da ich aber schon analog komplett bin, sehe ich dazu keine Notwendigkeit. Wenn ich eine bessere Aufloesung brauche, greife ich eh zur Hasselblad. Und bekomme Ergebnisse, an die auch die M8 nicht heranreicht, sorry!

@Jochen
Mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, wofuer Du 1/8000sec brauchst. Das macht doch nur mit der M8 Sinn, weil Du sonst Schaerfen bis in die Tiefen hast. Noctilus und kurze Verschlusszeit sind also ein Notbehelf, den Du analog gar nicht brauchst.
Ich bewege mich analog fast immer zwischen 1/15 und 1/250. Die besten Aufnahmen entstehen schliesslich nicht bei schoenen Wetter, sondern bei schwierigen (d.h. wenigem) Licht!
 
Hallo Stefan,

der Verlust an selektiver Schärfe ist bei der M8 nicht so groß, wie du vielleicht denkst, er beträgt maximal eine Blendenstufe, würde aus eigener Erfahrung eher in Richtung einer halben tendieren.
Gebe daher Jochen mit der 1/8000s völlig recht, das wunderschöne Bokeh des Noctilux ließ sich jedenfalls vorher bei Sonnenlicht kaum nutzen, gäbe es noch den Ektar 25, den ich oben schon erwähnt habe, sähe daß allerdings anders aus.
Mit dem Licht hast Du recht, aber pauschalisieren sollte man das nicht.

Grds. hat natürlich noch nie eine Kamera, sondern immer der Fotograf die Fotos gemacht, das wird sich auch mit der M8 nicht ändern.

Wenn man allerdings die Entwicklung von Anfängern anschaut, meine ich, daß sich die seit Einführung der Digis generell beschleunigt hat.
Und gerade bei den kritischen Lichtverhältnissen, die Du ja auch so interessant findest, ist die sofortige Kontrollmöglichkeit auf dem Display (Histogramm) schon sehr nützlich (http://www.leicainfo.de/discus/messages/4501/30392.html ), gleiches gilt für die Kontrolle der selektiven Schärfe ( https://www.camera-info.de/gallery/showphoto.php?photo=16113&ppuser=2187 )

VG, Arne
 
Lieber Stefan,

ich möchte dir ein Bild aus meiner analogen Vergangenheit (M7, Elmarit 90mm) vorstellen, an dem ich sehr hänge:
https://www.camera-info.de/gallery/showphoto.php?photo=13108&ppuser=8&sl=j
Schon bei der Aufnahme hatte ich bedauert, dass ich nur die 1/1000s hatte. Prompt wurde in den Kommentaren zu diesem Bild auch die großen Schärfentiefe kritisiert. Ich hatte dann versucht, durch Bildbearbeitung noch Unschärfe in den Hintergrund hineinzubekommen, aber das war schließlich nur ein fauler Kompromiss. Hätte ich damls schon die M8 gehabt, dann hätte ich ein besseres Bild geschossen. Wie du siehst, geht es mir nicht um die kurze Verschlusszeit sondern um die Möglichkeit der Schärfentiefenreduktion auch bei hellerer Beleuchtung.

Gruß, Jochen
 
Dieser Thread ist inzwischen sehr lang geworden, daher schließe ich ihn und öffne einen zweiten, damit wir dort unsere Diskussion weiter fortsetzen.

Gruß, Jochen
 
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