Moin,
was der Ralf da meint, also das leichte unterbelichten des RAWs, ist.ein probates Mittel, um ausfressende Lichter zu vermeiden, nach dem Verständnis von Jan aber nicht "exposure to the right".
"Das Histogram nach rechts verschieben". Histogram rechts = helle Bildbereiche. Nach rechts verschieben = heller belichten, also tendenziell
überbelichten.
Hab ich 'nen Denkfehler? Im Netz des deutschsprachiges zu finden fällt gar nicht sooo leicht, aber hier:
[url schrieb:
http://www.96dpi.de/archives/2012/06/15/expose-to-the-right/[/url]
Expose To The Right ist eine Technik, bei der man RAW-Aufnahmen so hell wie möglich belichtet. Die Spitzlichter sollten nicht ausfressen, aber das Histogramm soll, auch bei dunklen Szenen, möglichst weit nach rechts in den hellen Bereich rücken.
Nu ist wohl doch Dirk gefragt um hier für Klärung zu sorgen, der verwendet diese Technik schließlich, den entsprechenden Post finde ich irgendwie nicht...
Wo ich mich aber, wenn das denn jetzt alles so richtig ist, definitiv geirrt hätte ist, dass ETTR in der hier genannten Situation ein Mittel der Wahl gewesen wäre, denn o.g Quelle sagt zum Zweck von ETTR
Die Idee daran ist, dass der Signal-Rausch-Abstand mit mehr Helligkeit besser wird. Außerdem nimmt die Anzahl der möglichen Abstufungen zu, was feinere Übergänge ergibt.
...
ETTR ist in genau einer Situation nützlich. Wenn man schon die geringste ISO-Zahl eingestellt hat und die Qualität leicht verbessern möchte, kann ETTR helfen. Dabei nimmt man aber in Kauf, dass der Dynamikumfang für jede Blende Überbelichtung um eine Blende reduziert wird.
Wobei ich mich zum Sinn und Zweck von ETTR jetzt erstmal zurückhalte und meinen Tipp dahingehend zurückziehe; gefährliches Halbwissen
Also, für zu große Kontrastumfänge bleiben: leicht unterbelichten (für mein Verständnis exposure to the left) und anschließend die Schattenreserven aus dem RAW kitzeln, HDR / DRI oder Filter; oder auf Mallorca leben und Marcel heißen
VG Jan