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Einstieg in Vollformat

Also mit dem sogenannten Vollformat kann man nichts falsch machen, es gibt immer wieder Situationen wo der größere Sensor einfach besser passt, ich fotografiere mit VF genauso gerne wie mit APS-C, aber alleine das Auslösegeräusch einer 5DMKii ist um ein vielfaches angenehmer als wenn ich die 500D auspacke.....jetzt abgesehen als Brillenträger beim Sucher...
Also vorhandenes System ausloten ob VF geeignete Objektive darunter sind und danach die Entscheidung treffen:z04_bier01:
 
Hallo Tänzer,...ich dachte eigentlich an die Unterschiede der einzelnen Vollformatkameras und nicht an das Vollformat zum APS-C...!?!?!?!?!
 
Unterschiedliche Sensoren verhalten sich natürlich auch etwas unterschiedlich, da kann man mit Photoshop etc. natürlich etwas entgegenwirken, das ist klar, bei unterschiedlichen Farbverhalten wird das aber auch schwierig bis unmöglich alles exakt anzugleichen.
Ich habe neulich mal mit einer D5100 (Einstiegsmodell von Nikon/kleiner Sensor) fotografiert, die Farben waren deutlich schlechter als bei meiner D3, ich würde sagen unnatürlicher und nicht so präzise wiedergegeben. Ich hatte das versucht über Software zu ändern, aber so wirklich gelungen ist mir das nicht. Mag sein, daß es Leute gibt die das besser schaffen, aber wenn, ist der Aufwand beachtlich, das macht man nicht mal so nebenbei. Mal von den Farben abgesehen, gibt es natürlich noch mehrere Gegebenheiten die bei den Kamera unterschiedlich sein können und auch sind, z.B. die Belichtungsgenauigkeit, die Lichtempfindlichkeit und Farbgenauigkeit oder das AF-Verhalten. Der Einfluß der Kamera auf die Fotos wird von vielen Leuten deutlich unterschätzt.
 
Moin!

Mal von den Farben abgesehen, gibt es natürlich noch mehrere Gegebenheiten die bei den Kamera unterschiedlich sein können und auch sind, z.B. die Belichtungsgenauigkeit, die Lichtempfindlichkeit und Farbgenauigkeit oder das AF-Verhalten.

Das hat aber alles so gar nichts mit der Sensor-Größe zu tun...


Der Einfluß der Kamera auf die Fotos wird von vielen Leuten deutlich unterschätzt

Von noch viel mehr Leuten wird dieser Einfluss aber auch extrem überschätzt.


Gruß, Jan
 
Für mich geht die Tendenz was Abbildungsleistung betrifft auch zu VF ich nutze beides und muß sagen das VF mir die brillianteren RAW liefert.
 
jetzt abgesehen als Brillenträger beim Sucher...
Einer der wichtigsten Punkte beim Kamerakauf... ist die Frage, ob Gesine Brillenträgerin ist oder in naher Zukunft wird. Dann sollte man den Punkt unbedingt vertiefen, ich spreche als langjähriger (Gleitsicht)brillenträger aus leidvoller Erfahrung (hat aber auch wenig bis nichts mit der Sensorgröße zu tun).

Gruß Andreas
 
Hallo Jack und Andreas,

stimmt, war auch ein Grund für mich zur größeren Kamera zu greifen : das Sucherbild war im Vergleich zur D7100 2 oder 3 mm größer, was jemandem der seit 47 Jahren Brille trägt deutlich entgegen kommt. Ob das Sensor- oder Preisklassenabhängig ist, das ist mir egal, aber es ist so.

Gruß
Jürgen
 
Ich sehe, das Thema brennt nicht nur mir unter den Nägeln – herzlichen Dank an alle für die rege Anteilnahme!

Zurzeit fotografiere ich mit der Sony DSRL A 550, und die ist leider schon ein wenig betagt, und der Sensor ist nicht besonders lichtempfindlich. Aber ich habe ein schönes lichtstarkes Normalobjektiv, mit dem das Ganze – sofern die Sonne scheint – Spaß macht.

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Ich wünschte, sie könnte mit Stativ und Geduld auch nur annähernd solch schöne Abendstimmungen wiedergeben wie die G1X von Canon im Szenemodus „Nachtaufnahmen ohne Stativ“. Leider sind die Dateien dann aber mini, und die Kamera ist mir auch nicht lichtstark genug.

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Also doch Vollformat?
Viele Grüße und einen schönen Abend, Gesine


Solche Nachtaufnahmen sind mit den heutigen Vollformatkameras aus der Hand machbar.

Ich werde mal konkreter. Du hast eine Canon, dann bleibe bei der Marke und kauf die deine Wunschkamera. Ich kam von Canon (analog) ging über Nikon (aus familiären Gründen) und bin wieder bei Canon (aus Lärmgründen). Als ich meine neue Canon in den Händen hielt, wusste ich, ich bin wieder zu Hause. Kein Studieren mehr, was ist Blenden- oder Zeitautomat. Sogar der Objektivwechsel war wieder "richtig" und ging blindlings während bei Nikon ich immer noch suchen muss.
 
Stativ + niedrige ASA bringt die besten Ergebnisse; egal ob KB, APS-C oder mFT.

Stimmt, mit Nachtaufnahmen von statischen Objekten kenne ich mich auch gut aus, Stativ und nicht so hohe ISO und >F8 bringt nicht nur die Stimmung sondern auch glasklare Ergebnisse. Offenblende in der Nacht ist grenzwertig wenn es klar und scharf sein soll, grade bei Gegenlicht ist das mit Offenblende sehr blurry und wer Belichtungszeiten von 30 Sekunden aus der Hand schafft ist wirklich zu beneiden. Lichtstärke in dunklen Umgebungen braucht man höchstens bei Available Light, als Portraits oder Ähnliches, da hilft dann auch mal Offenblende und etwas mehr ISO freihand weiter.

Du hast eine Canon

Gesine schrieb von einer Sony ...

:z04_bier01:
 
Habe auch mal mit dem Gedanken gespielt, eine Vollformatkamera /Profikamera zu kaufen. Bei meinen bisherigen Recherchen ist mir zwar bestätigt worden, daß die Vollformatkameras meist schärfere Bilder machen, was hauptsächlich mit dem größeren Sensor (Rot, grün, Blau Filter auf dem Fenster und die Zuordnung der Belichtungsintensitäten auf einzelne Pixsel) und der Abbildungsgeometrie zu tun hat. Da kann man mit einem größeren Sensor mehr Schärfe / Abbildungsqualität herausholen. Leider ist es aber auch so bei den Profikameras, dass man einige beliebte Bequemlichkeiten der Kameras mit APS-C Sensoren bei den Profikameras nicht findet, weil die Profis den sog. "Schnickschnack" nicht brauchen, sondern mit der physikalischen Einstellungsvielfalt u.a. mit speziellem Zubehör mehr erreichen können.
Wenn Du viel Zeit und Aufwand in jedes einzelne Foto stecken kannst, dann ist so eine Profikamera das richtige - egal ob Canon, Nikon oder Sony oder Pentax. Die notwendige Zubehörsvielfalt für den Profi findet man wohl derzeit bei Canon und Nikon - für mich zu kostspielig, zumal ich noch andere Hobbies habe.
Gruß meteor
 
Bei meinen bisherigen Recherchen ist mir zwar bestätigt worden, daß die Vollformatkameras meist schärfere Bilder machen, was hauptsächlich mit dem größeren Sensor (Rot, grün, Blau Filter auf dem Fenster und die Zuordnung der Belichtungsintensitäten auf einzelne Pixsel) und der Abbildungsgeometrie zu tun hat. Da kann man mit einem größeren Sensor mehr Schärfe / Abbildungsqualität herausholen.


Das lese ich trotz langjähriger, intensiver Recherchen so auch zum ersten Mal, das muss mir jetzt mal bitte jemand erklären...

Gibt's dazu auch Quellen?


Gruß Jan
 
Ich ging bisher davon aus, lassen wir die Farben mal beiseite, daß die Schärfe eines Fotos von der Anzahl der darin enthaltenen Bildpunkte abhängt. Das heißt, ein Foto der Größe 1x2m, das 1 Mio. Bildpunkte enthält, ist immer gleich (un)scharf, egal wie groß der Sensor ist, auf dem die Bildpunkte=Pixel sitzen. Solls schärfer werden, muß ich das Foto verkleinern oder die Zahl der Bildpunkte erhöhen. Daß von der Größe des Sensors Dinge wie Bildrauschen, Farbwiedergabe etc. abhängen, steht auf einem anderen Blatt. So mein Kenntnisstand.

Gruß Andreas
 
Vor allem "Profikamera"! Pardon, aber professionell ist zum passenden Werkzeug zu greifen - das muss nicht unbedingt das teuerste sein. Wer das macht, zeigt eher den heftigen Hobbyisten, der meint nur das Beste sei für ihn grade gut genug.

Gruß
Jürgen
 
OK, dann ersetze ich Canon durch Sony. Und es passt dann wieder.
 

Profikamera, da fällt mir folgende Anekdote zu ein:

Sagte der Koch in seinem Restaurant zu Helmut Newton "sie haben bestimmt eine sehr gute Kamera wenn sie so tolle Fotos machen" ... da antwortete Newton "oh ja, sie haben sicherlich sehr teure Töpfe weil das Essen gut Schmeckte" :D :D :z04_Flucht:

Es gibt übrigens mittlerweile Profis, die beruflich auch mit kleinen Sensoren arbeiten, wie z.B. Ralph Man mit Olympus µFT oder Stefan Maria Rother mit einer Ricoh GR - diese Kameras kosten nicht mal 1000 Euro ;) und werden erst in den Händen der richtigen Menschen zu Profikameras :) ;)

:z04_bier01:
 
Moin,

daß die Schärfe eines Fotos von der Anzahl der darin enthaltenen Bildpunkte abhängt. Das heißt, ein Foto der Größe 1x2m, das 1 Mio. Bildpunkte enthält, ist immer gleich (un)scharf

Was Du meinst, ist die Detailauflösung des Bildes. Natürlich leidet der Schärfeeindruck eines Bildes, wenn man es zu stark vergrößert. Schärfe ansich hat aber rein überhaupt nichts mit der Pixelanzahl zu tun.

Wenn Du viel Zeit und Aufwand in jedes einzelne Foto stecken kannst, dann ist so eine Profikamera das richtige

Dieses Argument verstehe ich nicht. Was genau meinst Du damit?

Grüße,

Heiner
 
Schärfe ansich hat aber rein überhaupt nichts mit der Pixelanzahl zu tun.

Womit sonst? Vom Kontrast benachbarter Pixel, aber auch hier, je kleiner die Pixel im Verhältnis zur Bildgröße, desto feiner und damit schärfer die Linie zwischen hell/dunkel...

Gruß Andreas
 
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