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Erfahrungsberichte mit der M8

Hallo,
ich möchte mal 2 Konzertfoto - live geschossen - beitragen. Die Aufnahmen konnte ich gestern abend während eines Neujahrkonzertes mit meiner M8 und dem Summicron 50 mm mit Filter B&W 486 machen. Wie meine Frau, die neben mir saß, bestätigte, hat sie allenfalls eine Spur vom Auslösegeräusch gehört - das weitere Publikum offenbar nicht.
Als Empfindlichkeit hatte ich 640 ASA eingestellt und auf DNG fotografiert und mit C1 E auf JPG konvertiert.
Grüße
Paul
30350.jpg
30351.jpg
 
Hallo Paul,

gut daß Du den Filter drauf hattest, die Farbe des Kleides der rechten Dame wäre sonst mit Sicherheit anders ausgefallen, ebenso der Hautton der linken.
Warst ja anscheinend nah dran am Geschehen.
wink.gif


VG, Arne
 
Hallo M8-Freunde,

habe meine seit 14 Tagen, aber erst seit Heute den IR-Filter.
Da ich auch, wie man weiß, die Canon 5D habe, war ich natürlich
wahnsinnig gespannt, welche Unterschiede sich u.U.auftun.

1.Erfahrungen:

a) Der Dynamikumfang der M8 ist m.E. um einiges angenehmer, weicher und breiter als der der 5D.
Er kommt sehr nahe an den meiner gescannten M7-Negative heran.
Mir sehr sympatisch!

b) Fast sämtliche bisher gemachten M8-Aufnahmen weisen bei autom.
Weißabgleich einen Rotstich auf. Den hat die 5D überhaupt nicht.
Mit dem IR-Filter wird der Rotstich stark gemildert.
(Läßt sich leicht wegfiltern in Capture one)
Da stimmt wohl die Software-Einstellung nicht so ganz!

Habe das an Leica geschrieben.
Antwort postwendend: Problem bekannt, wird mit Version 1.10 behoben!

c) Mein Ladegerät lädt den Accu, die gelbe Led funktioniert jedoch nicht. Leica: Wird umgehend ausgetauscht!

Wo findet man noch solche positive Hersteller/Kunden-Beziehung???

So, das war mal in Kürze, was mir in den ersten Tagen so aufgefallen
ist.

Gruß
aus der Domstadt Freising
Hans W.
 
Guten Abend,

vor Stunden stellte ich mich zum ersten Mal mit Worten, nun auf diesem Wege vor. Grüße und einen schönen Abend, j.
30423.jpg
 
Hallo Joe,

ich freue nich sehr, dich in unserem Leica-Forum begrüßen zu können. Ich hoffe, dass es dir bei uns gefällt. Schön finde ich auch dein Spiegelbild mit der Traumkamera, zu der ich dir meinen ganz besonderen Glückwunsch aussprechen möchte.

In diesem Thread finden sich damit schon 10 glückliche M8-Besitzer wieder, es sind dies Arne, Hans W., Monti, Holger, Georg, Till, Paul, Joachim, du und ich. Ich habe das Gefühl, dass auch bald Opo noch dazustoßen wird. Eine solche Flut von Neuanschaffungen von Leica-Kameras hatten wir in diesem Forum noch nicht. Man könnte daraus folgern, dass die Leica M8 sehr gut angenommen und verkauft wird - trotz der Anfangsschwierigkeiten. Es wäre dem Unternehmen Leica Camera zu wünschen, damit es mit diesem traditionsreichen Unternehmen bald wieder bergauf geht.

Gruß, Jochen
 
Hallo Joe,

auch von mir herzliches willkommen und Glückwunsch
talker.gif
zur M8.

LGaBN, Monti
 
Lieber Jochen,
und mich bitte mit einer M8 noch zu dieser hoffentlichen Erfolgsstory dazu zählen - auch wenn ich noch kein Bild beitrug (bin nicht so gut und weiß übrigens nicht, wie man ein Photo zum Beitrag fügt).
Stöbere im Forum gerne rum, um zu lernen und Antworten auf meine Fragen zu finden.
Das ist dann übrigens hier deutlich angenehmer als im (deutschen) Leica-User-Forum, sachlicher und freundlicher!

(M8 mit 28er Elmarit, 35er Summicron, 90er Apo-Summicron / Digilux2 und Leica IIIf)

Gruß aus Freiburg (bzw. "Magenta-Forest")
Manfred
 
Manfred Schmitz schrieb am 25. Januar 2007 - 22:05 Uhr:

'und weiß übrigens nicht, wie man ein Photo zum Beitrag fügt'

Unter dem Textbox Fenster auf "Bild einfügen" klicken. Maximal 130KB und 800 Pixel längste Kante.
 
Hallo M8-Freunde,

zu meinem ersten Erfahrungsbericht (75) möchte ich zu dem Punkt
Rotstich bei den meisten Aufnahmen, hier die Bilder nachliefern.

Wie man sieht, ist der Rotstich mit CS2 leicht zu beseitigen

30429.jpg
30430.jpg


Gruß aus der Domstadt Freising
Hans W.
 
@Hans W.Wabbel

Besser gleich vor dem Konvertieren in C1 den Weißabgleich steuern.
 
Hallo Georg,

beide Aufnahmen wurden mit C1 konvertiert und dann in CS2
bei einer der Rotstich entfernt.

Welche Vorteile bringt der C1-Weißabgleich?

Habe sowieso ein Problem mit C1. Ich soll nun C1 lizensieren.
Hab ich mit meinem Laptop, das am Internet hängt, gemacht.
Mein Arbeitscomputer allerdings hängt aus Sicherheitsgründen nicht am Internet.
Wie man dann das lizensieren macht erschließt sich mir nicht.
Nach Leica müßte ich das anscheinend im Verlaufe meiner Doktorarbeit machen.
Ich weiß nicht, warum nicht zu jeder M8-Seriennummer eine C1-Lizenz
von Haus aus gehört, die von Leica an C1 übermittelt wird.

Vielleicht stelle ich mich aber auch nur dusselig an.

Gruß aus der Domstadt Freising
Hans W.
 
Puh, es gibt so viele verschiedene Lizensierungs-Techniken und meine C1-Installation ist nun schon ein Weilchen her, ich weiß leider nicht mehr, wie es hier konkret geht.
Aber ich denke es ging über mehrere Möglichkeiten oder mit einem Key, den man aufgrund der Registrierung bekam und dann auch auf Offline-Rechnern verwenden kann!?
Vielleicht kann sich hier jemand noch erinnern, ansonsten schaue ich nochmal nach.

So sehr dieser Umstand auch nervt, um C1 kommt man nicht herum. Dafür werden wohl auch alleinig die neuen, lang erwarteten, Profile (~Februar) herauskommen, außerdem besitzt C1 so ziemlich die besten Konvertierungsalgorithmen, gerade problematische Bereiche (feine Strukturen) werden meiner Erfahrung nach besser konvertiert.

Man muss sich vorstellen, dass das DNG das Original darstellt. Man macht einen Abzug davon und wenn einem ein Farbstich auffällt, macht man einen neuen Abzug wieder von diesem Original. Jegliches Herumwerkeln am konvertierten Endprodukt (TIFF oder JPG) ist so, als ob man den verhunzten, farbstichigen Abzug zur Weiterverarbeitung benutzen würde. Das Bild wird mit der falschen Farbtemperatur konvertiert und quasi in diesen Ton gepresst. Anschließend biegt man in Photoshop wieder den - vermeidbaren - Makel der Konvertierung gerade.
Inwieweit dies nun bei einer relativ harmlosen Farbkorrektur (abseits der grauen Theorie) nachteilig sein könnte, bleibt zu beweisen. Aber um sich mit solchen DIngen gar nicht erst auseinander setzen zu müssen, hat es sich immer bewährt, VOR der Konvertierung den gesamten, verfügbaren Datensatz des DNGs zu nutzen.
 
Hallo Georg,
hast ja sicher recht. Aber muß man das so eng sehen?

Bin aber um eine Erfahrung reicher, habe meinen Arbeitscomputer einfach an das Internetkabel des anderen gehängt. Und siehe da,
Internet war da und die Registrierung ging über die Bühne.

Nun kann ich dann ja auch mit C1 weiter arbeiten und konvertieren.

Gruß aus der Domstadt Freising
Hans W.
 
Hallo Hans W.,

gut daß Du endlich C1 nutzen kannst, Du wirst feststellen, daß damit gegenüber ACR (Adobe Camera Raw dem Konverter von CS2) eine sichtbare Qualitätssteigerung möglich ist.
Man sollte sich am PC auch von der antiquierten Oberfläche mit nach Windows 3.11 aussehenden Buttons nicht abschrecken lassen, auf einem Mac sieht das ganze allerdings deutlich besser aus und es gibt auch noch ein paar weitere Einstellungsmöglichkeiten.
Mein nächster Rechner wird (nicht nur deshalb) dann auch ein Mac.
wink.gif


VG, Arne
 
EFA GmbH schrieb am 24. Januar 2007 - 23:30 Uhr:

'bitte mit einer M8 noch zu dieser hoffentlichen Erfolgsstory dazu zählen'

Hallo Manfred,

auch wenn ich ein Bisschen spät komme (war ein paar Tage verreißt), so möchte ich dich hier in unserem Forum Willkommen heißen, dich als 11. Besitzer einer M8 in diesem Thread begrüßen und dir sehr viel Freude mit der neuen Kamera wünschen.

Gruß, Jochen
 
Zunächst einen herzlichen Gruß aus Hamburg.

Seit November bin ich stolzer Besitzer einer M8 und möchte sie nicht mehr missen, obwohl ich es als angenehmer empfinde, meine alte M6 in Händen zu halten. Mich stört an der M8 vor allem die "Belederung", die "Dicke" und der "Lärm" ;-).

Andererseits bietet die Arbeit mit einer Digitalkamera doch viele Vorteile und man macht viel mehr Aufnahmen als vorher auf Film.

Im Allgemeinen bin ich mit der Bildqualität auch recht zufrieden. Was mich jedoch ziemlich stört, ist der ungenaue Weißabgleich. Ich fotografiere so gut wie überhaupt nicht im Automatik-Modus, da er nach meiner Erfahrung sehr häufig "daneben liegt". Das ständige Umschalten des Weißabgleiches ist schon etwas nervig. Hoffentlich gibt es da blad Verbesserungen. Wie geht Ihr das Problem an?

Was mir am Monitor aufgefallen ist: Nach dem Anschauen von Bildern sind auf meinem Monitor Balken sichtbar - so wie bei einem alten Bildschirm in den Muster eingebrannt sind. Ist die Kamera eine Weile ausgeschaltet, verschwinden die Streifen wieder.

Schöne Grüße

Paul
 
Hallo Paul,

auch hier nochmal ein herzliches willkommen, du bist jetzt der 12. M.achtler hier.

Zum Weißabgleich:

Ich fotografiere nur in RAW und benutze meist die fest definierten Voreinstellungen und nehme dann in Capture One, falls nötig noch Korrekturen vor.

Außerdem habe ich mir 3 Nutzerprofile angelegt:
1. ISO 160 Tageslicht (aktuell bewölkt)
2. ISO 640 Leuchtstoffröhre
3. ISO 1250 Glühbirne

Eine Verbesserung der Automatik soll angeblich mit der Firmware 1.10 kommen, die ab Februar verfügbar sein soll.

VG, Arne
 
Hallo Paul,

zunächst einmal möchte ich dich als 12. M8-Besitzer dieses Threads begrüßen.

Ich muss zugeben, dass mich eingentlich nichts an der M8 stört. Ich fand den Einstieg zu Leica 1993 über eine M6, der Zeitautomat der M7 sorgte ab 2003 dafür, dass ich mit ihr dann deutlich mehr fotografierte als mit der M6. Bei der M8 störte mich zunächst auch das andere Verschlussgeräusch. Als ich dann feststellte, dass die mit der M8 fotografierten Personen auch wie bei den Vorgängergehäusen meine Kamera nicht bemerkten, ist mir dieses zunächst fremdartige Geräuch des Metallverschlusses doch sehr schnell vertraut geworden. Als ganz große Verbesserung empfinde ich die 1/8000s, wodurch ich selbst bei sonnigem Licht eine Schärfentiefenreduktion über mein Noctilux erreichen kann. Vorher war im Normalbrennweitenbereich das Elmar das deutlich mehr verwendete Objektiv, da eine echte Schärfentiefenreduktion beim Noctilux nur bei schummrigen Licht möglich war.

Den Weißabgleich kann ich nicht beurteilen, da die M8 meine erste digitale Kamera ist. Liege ich mit den Farben daneben, dann gleiche ich nach der Aufnahme mit C1 aus.

Die Dicke der M8 war auch ein wenig ungewohnt anfangs, diesen Preis müssen wir zahlen, das war mir klar, da der Chip und Display zusammen eben dicker als Film und Rückwand sind.

Sicher habe ich wie alle M8-Besitzer Probleme mit dem Magentastich, doch dieses Problem ist sicher durch die Sperrfilter schnell behoben.

Die Vorteile des digitalen Bildes brauche ich hier nicht zu betonen. Ich fotografiere wie bei der M7 fast ausschließlich mit Zeitautomat.


Gruß, Jochen
 
Liebe M8-ler! - Bei mir ist die M8-Ausrüstung jetzt (endlich) bis auf die Filter komplett: 2. Akku, Protektor, 2,8/28mm ASPH zur Ergänzung meiner vorhandenen Objektive (Super-Wide Heliar 4,5/15mm; Summicrone 2/35mm ASPH + 2/50mm; 3,5/65 mm + 4/200mm für Visoflex III; 4/90mm; 4/135 mm) [Aufzählung, falls jemand Fragen zur Nutzung hat.] - Der filterlose Magentastich, z. B. wenn ein schwarzer Mantel farbig wird, ist wirklich lästig. Man fragt sich, warum die M8 mit diesem Problem auf die Kundschaft losgelassen wurde! Den Weißabgleich mache ich auch so wie hier schon beschrieben: DNG + Capture one, trotzdem mit eingestelltem oder manuellem Weißabgleich. - Insgesamt macht die M8 viel Freude!!! - Die wünsche ich euch auch: Joachim}}
 
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